Eine aktuelle Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass 21 % der deutschen Bevölkerung sich keine einwöchige Urlaubsreise leisten kann. Dies betrifft etwa 17,3 Millionen Menschen und bleibt im Vergleich zum Vorjahr konstant.
Urlaubsarmut in Deutschland
Im Jahr 2025 gab es laut der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) eine alarmierende Zahl von Menschen in Deutschland, die sich keinen Urlaub leisten kann. Gut 21 % der Bevölkerung, also rund 17,3 Millionen Menschen, sehen sich finanziell nicht in der Lage, eine Woche im Sommer zu verreisen. Diese Zahl entspricht dem Vorjahreswert und zeigt, dass die Situation unverändert bleibt.
Vergleich mit der EU
Im EU-Durchschnitt liegt der Anteil der Menschen, die sich keinen Urlaub leisten können, sogar bei 28 %. Dies verdeutlicht, dass nicht nur in Deutschland die Urlaubsarmut ein ernstes Problem darstellt, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern eine zunehmende Herausforderung besteht. In einkommensschwächeren Haushalten ist die Situation besonders dramatisch: Hier geben 48 % der Befragten an, auf eine Woche Urlaub verzichten zu müssen.
Folgen für das Wohlbefinden
Die Möglichkeit, einen Urlaub zu machen, wird häufig mit der Lebensqualität und dem allgemeinen Wohlbefinden in Verbindung gebracht. Fehlt diese Möglichkeit, kann dies langfristig zu Stress und gesundheitlichen Problemen führen. Die statistischen Daten verdeutlichen, dass Urlaub kein Luxus, sondern eine wichtige Maßnahme zur Erhaltung der physischen und psychischen Gesundheit ist.

