Digitalisierung der Bauaufsicht im Kreis Coesfeld vorangeschritten

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Die Untere Bauaufsichtsbehörde des Kreises Coesfeld hat bedeutende Fortschritte in der Digitalisierung erzielt. Seit der Anbindung an das Bauportal.NRW im Juli 2024 können Bauanträge digital eingereicht werden. Durch den Fortschritt wird die Bearbeitung papierlos und effizient.

Digitaler Fortschritt bei der Bauantragsstellung

Im Kreis Coesfeld schreitet die Digitalisierung der Bauaufsicht zügig voran. Dank der Anbindung an das Bauportal.NRW können seit Juli 2024 Bauanträge digital eingereicht werden. Zunächst mussten neben der digitalen Einreichung auch Papierausfertigungen der Antragsunterlagen bereitgestellt werden. Diese Übergangsphase endete im April 2025 mit der vollständigen Umstellung auf papierlose Prozesse.

Nutzung des Bauportals in Zahlen

Die statistischen Erhebungen zeigen einen deutlichen Anstieg der Nutzung des Bauportals. Während im Jahr 2024 lediglich 17 Prozent der möglichen Vorgänge über das Portal eingereicht wurden, wuchs dieser Anteil 2025 auf 33 Prozent. Im laufenden Jahr 2026 liegt die Quote bereits bei 55 Prozent, wobei diese Zahlen nur einen Teil der digital eingereichten Anträge wiedergeben. Zahlreiche Anträge werden zudem weiterhin per E-Mail eingereicht, was darauf hindeutet, dass der Anteil digital übermittelter Anträge noch höher ist.

Zukunftsausblick und Empfehlungen

Mit einer bevorstehenden Änderung der Landesbauordnung wird die Einreichung von Bauanträgen über das Bauportal.NRW zukünftig verpflichtend sein. Der Kreis Coesfeld empfiehlt daher Entwurfsverfassern und Antragstellern, sich frühzeitig mit den digitalen Verfahren vertraut zu machen. Die Behörde steht den Beteiligten jederzeit beratend zur Seite.

Die erfolgreiche Digitalisierung macht den Kreis Coesfeld zu einem Vorreiter im landesweiten Vergleich, da die Bauaufsicht bereits heute papierlos arbeitet – vom Antrag über die Beteiligung der Fachbehörden bis hin zu internen Prozessen. Diese moderne Herangehensweise optimiert nicht nur die Abläufe der Bauaufsicht, sondern fördert auch die Zusammenarbeit mit den Bauherren sowie den beteiligten Fachbehörden und Gemeinden.

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