Die Stadtsparkasse Rheine hat einen wichtigen Schritt zur Förderung der Gemeinschaftsbindung unternommen. Mit der Übergabe der ersten Rikscha für ‚Radeln ohne Alter‘ wird Senioren und Menschen mit Behinderungen künftig eine kostenlose Ausflugsmöglichkeit geboten.
Rikscha-Übergabe für mehr Mobilität
In einem feierlichen Pressetermin wurde die erste Rikscha für das Projekt ‚Radeln ohne Alter Rheine‘ präsentiert. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Rheine, Thomas Prochmann, und weitere Vertreter des Trägervereins ‚Silberstreif – Soziales Forum Rheine e. V.‘ waren anwesend, um das neue Mobilitätsangebot vorzustellen.
Mit dieser Rikscha haben Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, kostenfrei an Ausflügen teilzunehmen. Ehrenamtliche Piloten werden die Fahrten übernehmen, um den Teilnehmenden wieder mehr Mobilität und Lebensfreude zu ermöglichen. Bürgermeister Lüttmann lobte das Projekt: „Radeln ohne Alter bringt Menschen zusammen und fördert den sozialen Austausch zwischen den Generationen.“
Engagement für die Gesellschaft
Die Stadtsparkasse Rheine hat sich aktiv an der Finanzierung der Rikscha beteiligt, um diesen wichtigen sozialen Schritt zu ermöglichen. „Wir übernehmen Verantwortung für unsere Region und unterstützen Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“, erklärte Prochmann. Das ehrenamtliche Engagement in Rheine wird als Schlüssel für den Erfolg des Projekts hervorgehoben.
Die Kooperation zwischen ‚Silberstreif‘ und ‚Radeln ohne Alter‘ verbindet lokale soziale Expertise mit einem internationalen Netzwerk. Bereits heute können Senioreneinrichtungen und Menschen, die aufgrund ihrer Situation nicht mehr selbst Fahrrad fahren können, von den Ausflügen profitieren. Das Programm ist nicht nur für Einrichtungen gedacht, sondern auch für Einzelpersonen, die gerne das Gefühl von Wind in den Haaren erleben möchten.
Zukunftsperspektiven und soziale Initiativen
Das Projekt plant die Anschaffung weiterer Rikscha-Fahrzeuge, um in Rheine ein flächendeckendes Angebot zu schaffen. Projektleiter Heino Knuf berichtet von der Vision, mithilfe von mindestens fünf Rikschen in diesem Jahr etwa 300 Menschen Freude und Teilhabe zu ermöglichen. Außerdem werden gemeinsam mit Unternehmen Social Days organisiert, bei denen Mitarbeitende die Möglichkeit haben, sich sozial zu engagieren und Rikscha-Ausflüge zu unterstützen.
‚Radeln ohne Alter‘ ist 2012 in Dänemark gegründet worden und hat sich seitdem weltweit verbreitet. Auch im Kreis Steinfurt wächst das Netzwerk stetig. Die Erfahrungen an anderen Standorten zeigen, wie viel Lebensqualität und Freude durch solche Initiativen entstehen können. Mit der ersten Rikscha wird nun auch in Rheine ein neues Kapitel aufgeschlagen, das auf gemeinnützigen Werten basiert und das Ziel verfolgt, möglichst vielen Menschen das Gefühl von sozialer Teilhabe und Lebensfreude zurückzugeben.

