München wird ab dem 1. Januar 2027 Bundesstützpunkt für Freiwasserschwimmen. Diese Entscheidung des Bundeskanzleramts ermöglicht dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) eine wichtige Umstrukturierung im Leistungssport. Der Umzug soll die Förderung von Schwimmtalenten in der bayerischen Landeshauptstadt weiter verbessern.
Bundesstützpunkt Freiwasserschwimmen kommt nach München
Die Sommer-Junioren-Europameisterschaften haben München in diesem Jahr zu einem Highlight im Schwimmsportkalender gemacht. Darüber hinaus wird im September über eine mögliche erneute Olympiabewerbung der Stadt von 1972 entschieden. Mit der Entscheidung des Bundeskanzleramts, den jetzt nicht aktiven Olympiastützpunkt für Freiwasserschwimmen zum 1. Januar 2027 nach München zu verlegen, wird ein wichtiger Schritt für den Leistungssport unternommen.
Stärkung des Schwimmsports in Bayern
Der Umzug ermöglicht es dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV), einen weiteren Bundesstützpunkt zu revitalisieren und so die Talente im Freiwasserschwimmen gezielt zu fördern. „Diese Entscheidung unterstützt nicht nur den Schwimmsport in Bayern, sie ist auch ein entscheidender Baustein in der Entwicklung zukünftiger Olympioniken“, erklärt DSV-Vorstandsvorsitzender Jan Pommer. Vor allem die Stärken der Metropole München sollen dabei genutzt werden, um den Athleten optimale Bedingungen zu bieten.
Unterstützung durch den Bayerischen Schwimmverband
Harald Walter, Präsident des Bayerischen Schwimmverbands, lobt die Entscheidung und verweist auf die Notwendigkeit, gute Rahmenbedingungen für die Aktiven zu schaffen. „München bietet eine hervorragende Struktur für den Schwimmsport. Dank des bayerischen Staatsministers des Innern, Joachim Herrmann, konnten wir gemeinsam eine schnelle und praktikable Lösung finden“, so Walter. Der DSV betreibt zurzeit sechs weitere Bundesstützpunkte für Beckenschwimmen in verschiedenen Städten Deutschlands, während in Magdeburg das neue „Schwimmzentrum für Deutschland“ entsteht, gefördert durch Bundesmittel sowie Mittel des Landes Sachsen-Anhalt und der Landeshauptstadt selbst.

