Schwimm-EM 2023: DSV feiert Rekorde und Medaillen in Paris

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Die Europameisterschaften im Schwimmen haben für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) in Paris bemerkenswert begonnen. Mit zwei Staffelrekorden und einer Bronzemedaille über 4x200m Freistil zeigen die deutschen Schwimmer eine beeindruckende Leistung.

Bronze für die Herren-Staffel

Der Startschwimmer Lukas Märtens setzte erneut ein Zeichen für das DSV-Team und sicherte sich zusammen mit Timo Sorgius, Jarno Bäschnitt und Cornelius Jahn die Bronzemedaille im 4x200m Freistil. Mit einer Zeit von 7:02,28 Minuten stellte das Quartett einen neuen deutschen Rekord auf, der die vorherige Bestmarke aus der Zeit der High-Tech-Anzüge um fast eine Sekunde unterbot.

Gold ging an Großbritannien mit einem Meisterschaftsrekord von 7:01,52 Minuten, während Frankreich Silber mit 7:02,23 Minuten sicherte. Märtens, der in seiner Karriere bereits mehrere Medaillen gewonnen hat, zeigte sich stolz auf den gemeinsamen Erfolg: „Wir haben uns diese Medaille über Jahre erarbeitet. Nach einem lehrreichen Jahr sind wir nun zurück und stark.”

Starke Leistungen der DSV-Frauen

Auch die DSV-Frauen konnten beim 4x200m Freistil im Endlauf überzeugen. Mit einer Zeit von 7:49,14 Minuten schwammen Maya Tobehn und ihre Teamkolleginnen unter dem alten deutschen Rekord, verpassten jedoch nur hauchdünn das Podium. Britta Steffen und ihr Team hatten 2006 bei der EM in Budapest diesen Rekord aufgestellt.

Tobehn äußerte nach dem Rennen gemischte Gefühle: „Die Zeit ist fantastisch, aber eine Hundertstel ist natürlich schmerzlich.“ Dennoch zeigten sich die Schwimmerinnen optimistisch und gaben sich gegenseitig Rückhalt. Die starke Vorstellung im Vorfeld könnte die Motivation für die kommenden Wettkämpfe erhöhen.

Weitere Erfolge im Einzel

Abgesehen von den Staffelauftritten präsentierten sich die deutschen Schwimmer auch im Einzel stark. Cedric Büssing und Finn Hammer belegten im 400m-Lagen-Finale die Plätze vier und fünf. „Es ist anstrengend, aber es hat Spaß gemacht, diese Herausforderung gemeinsam zu meistern“, freute sich Büssing über den Wettkampf.

Ein weiterer Lichtblick kam von Luca Armbruster, der im Halbfinale über 50m Schmetterling mit einer Zeit von 22,71 Sekunden einen neuen deutschen Rekord aufstellte. Armbruster unterbot seine eigene Bestmarke aus dem Vorjahr und kommt heiß auf weitere Erfolge in dieser EM.

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