Henry Hupe, Leon Gensicke und Tobias Harink bei der Verabschiedung beim SC Spelle-Venhaus

Leon Gensicke verlässt den SC Spelle-Venhaus in Richtung Berlin

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Der Offensivspieler Leon Gensicke hat den SC Spelle-Venhaus nach einem Jahr verlassen. Der 29-Jährige zieht aus beruflichen Gründen nach Berlin, wo er eine Vertretungsstelle als Sportlehrer antritt. Möglich wird das durch das dort eingeführte duale Studium für Lehramtsstudierende im Master.

Zehn Minuten gegen den Zweitligaaufsteiger

Sein letzter Einsatz für die Schwarz-Weißen war das Testspiel gegen den VfL Osnabrück, der in der vergangenen Saison Meister der 3. Liga wurde und in dieser Spielzeit in der 2. Bundesliga antritt. Gensicke stand zehn Minuten auf dem Platz, obwohl er nach eigener Aussage gar nicht eingeplant war. Dafür dankte er Trainer Henry Hupe, Co-Trainer Thomas Klimka und dem Sportlichen Leiter Tobias Harink ausdrücklich. Die Partie endete 3:5. Direkt nach dem Spiel ging es für ihn weiter nach Hannover und von dort nach Berlin.

Ein Jahr, 18 Spiele

Gensicke war im August 2025 nach Spelle gekommen und absolvierte in der vergangenen Saison 18 Partien. Ausgebildet wurde der Flügelspieler bei Preußen Münster, wo er bereits mit dem heutigen Speller Trainer Hupe zusammenspielte. Weitere Stationen im Seniorenbereich waren unter anderem Westfalia Rhynern, der 1. FC Gievenbeck, der SV Schermbeck, der Holzwickeder SC und Wattenscheid 09.

Über seine Zeit beim SCSV sagte er, die Mannschaft sei herzlich gewesen und aus Kameraden seien Freunde geworden: „Das sind einfach Freunde geworden.“ Hupe wiederum bescheinigte ihm, die Gruppe belebt zu haben. Zum Abschied bekam Gensicke ein Trikot mit seiner Rückennummer 26 und den Unterschriften der Mannschaft.

Ob er in Berlin weiterspielt, ist offen

Ob Gensicke in der Hauptstadt weiter Fußball spielt, weiß er selbst noch nicht. Er hat sich bei der Icon-League beworben und ein Probetraining absolviert, eine Rückmeldung steht aus. Beim SCSV will er vorbeischauen, wenn es sich ergibt.

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