Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 Waren im Wert von 817,8 Milliarden Euro ausgeführt und damit 3,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Einfuhren wuchsen mit 4,7 Prozent auf 712,1 Milliarden Euro etwas schneller. Unter dem Strich bleibt ein Überschuss von 105,7 Milliarden Euro, rund 700 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum.
China vorn, aber knapp
Wichtigster Handelspartner blieb China mit einem Umsatz aus Ein- und Ausfuhren von 125,5 Milliarden Euro. Dahinter folgen die Vereinigten Staaten mit 123,7 Milliarden Euro und die Niederlande mit 109,3 Milliarden Euro. Der Abstand zwischen den beiden ersten Plätzen beträgt weniger als zwei Milliarden Euro. Schon im Gesamtjahr 2025 hatte China die Spitzenposition gehalten.
Zwei gegenläufige Bewegungen
Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten gingen um 6,1 Prozent zurück, während die Einfuhren aus China um 8,8 Prozent zulegten. Der deutsche Überschuss im Handel mit den USA schrumpft dadurch spürbar, das Defizit gegenüber China wächst.

