Unregelmäßige, sehr starke oder ausbleibende Regelblutungen sind das Thema der nächsten Ausgabe von „Gesundheit im Gespräch“. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 9. September 2026, um 18 Uhr im NOZ-Medienzentrum am Breiten Gang 10-16 in Osnabrück statt.
Der Eintritt ist frei. Wer nicht vor Ort sein kann, verfolgt den Abend im Livestream auf dem YouTube-Kanal der Niels-Stensen-Kliniken, ebenfalls kostenlos. Fragen an die Ärzte lassen sich vorab per E-Mail an [email protected] einreichen.
Wer auf dem Podium sitzt
Es sprechen Dr. med. Götz Menke, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde am Marienhospital Osnabrück, und Dr. med. René Gusinde, niedergelassener Gynäkologe in der Frauenarztpraxis Dr. Gusinde und Kollegen in Osnabrück.
Wann eine Abklärung sinnvoll ist
Der weibliche Zyklus reagiert auf hormonelle Veränderungen, auf Stress und auf organische Ursachen. Hinter Blutungsstörungen können hormonelle Schwankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten stecken, ebenso gutartige Veränderungen der Gebärmutter wie Myome und Polypen oder andere Erkrankungen. Nach Angaben der Niels-Stensen-Kliniken sind rund 30 bis 50 Prozent aller Frauen von starken Blutungen, Zwischenblutungen oder schmerzhaften Regelblutungen bis hin zur Endometriose betroffen.
Welche Behandlungen zur Sprache kommen
Die beiden Referenten erläutern, welche Untersuchungen in der Praxis und am Marienhospital möglich sind und welche Rolle Alter, Kinderwunsch und Lebenssituation für die Wahl der Therapie spielen. Das Spektrum reicht von der Hormonbehandlung über die Gebärmutterspiegelung bis zur minimalinvasiven und teilweisen Entfernung der Gebärmutter.

