In Bad Bentheim wurde ein 26-jähriger Mann festgenommen, der wegen Erschleichens von Leistungen gesucht wurde. Der Bundespolizei gelang es, ihn an der deutsch-niederländischen Grenze zu stellen und ihn von einem Gefängnisaufenthalt abzuhalten.
Festnahme an der deutsch-niederländischen Grenze
In der Nacht zum Dienstag, um 0:20 Uhr, kontrollierten Bundespolizisten in einem internationalen Reisebus an der Autobahn 30 auf dem Rastplatz Bentheimer Wald die Reisenden. Dabei stießen sie auf einen 26-jährigen Deutschen, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann war zuvor wegen Erschleichens von Leistungen in zwei Fällen verurteilt worden.
Urteil und drohende Strafe
Das Gericht hatte ihm eine Ersatzfreiheitsstrafe von mehr als zwei Monaten angeraten, sollte er die festgelegte Geldstrafe nicht bezahlen. Diese betrug 2.480 Euro. Dank des zügigen Handelns der Bundespolizei wurde der Gesuchte an seiner Reise gehindert und sofort über die Gründe seiner Festnahme informiert.
Haftbefreiung und Fortsetzung der Reise
Nach seiner Festnahme gelang es dem Mann, den haftbefreienden Betrag aufzubringen, wodurch er einer Gefängnisstrafe entging. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Reise fortsetzen. Die Bundespolizei wendet sich mit dieser Festnahme an die Öffentlichkeit, um auf die Aufgaben und Herausforderungen der Grenzkontrollen hinzuweisen.

