An den Hochschulen in Deutschland liefen im Jahr 2025 rund 216.200 Promotionsverfahren. Das waren 3.800 oder 1,8 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Zahlen hat das Statistische Bundesamt am 26. August 2026 veröffentlicht.
Fast jede zweite Promotion wird von einer Frau geschrieben
106.400 der Promovierenden waren Frauen. Ihr Anteil lag damit bei 49 Prozent und blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Durchschnittsalter aller Promovierenden betrug 30,5 Jahre, ein Viertel kam aus dem Ausland.
Wo promoviert wird
Die Humanmedizin und die Gesundheitswissenschaften stellen mit 30 Prozent die größte Gruppe. Es folgen Mathematik und Naturwissenschaften mit 22 Prozent sowie die Ingenieurwissenschaften mit 19 Prozent.
Zwischen den Fächern liegen die Geschlechteranteile weit auseinander. In den Ingenieurwissenschaften waren drei von vier Promovierenden Männer, das sind 76 Prozent. In den Geisteswissenschaften kehrt sich das Verhältnis um, dort stellen Frauen zwei Drittel.
35.800 haben neu angefangen
Rund 35.800 Personen registrierten sich 2025 erstmals für ein Promotionsverfahren, 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Sie machen 17 Prozent aller Promovierenden aus.
Die Verfahren verteilen sich ungleich über die Hochschulen: Auf vier Universitäten entfallen 18 Prozent aller Promovierenden. Die größte Einzelzahl meldet die Ludwig-Maximilians-Universität München mit 10.200.

