Wer in der Betreuung arbeitet und zusätzlich pflegerische Aufgaben übernehmen möchte, bekommt an der Volkshochschule Meppen ab Dezember 2026 eine neue Möglichkeit dazu. Die Aufbauqualifizierung zur Pflegehilfskraft ist so gelegt, dass sie sich neben dem Beruf absolvieren lässt: Unterricht mittwochabends und ein- bis zweimal im Monat an einem Samstag.
Wer teilnehmen kann
Voraussetzung ist eine bereits abgeschlossene Qualifizierung zur stationären Betreuungskraft nach den Paragrafen 43b und 53b SGB XI, weil die Inhalte darauf aufbauen. Vermittelt werden theoretische und praxisorientierte Inhalte zur Pflege erkrankter und älterer Menschen. Die Qualifizierung orientiert sich am Qualifikationsniveau 2 der Personalbemessung in der Pflege und schließt ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung ein. Sie läuft unter der Kursnummer 26294-000.
Was sonst im Programm steht
Der aktuelle Kurs zur stationären Betreuungskraft nach den Paragrafen 43b und 53b SGB XI läuft bereits. Ein weiterer Kurs zur ambulanten und stationären Betreuungskraft ist in Planung und soll voraussichtlich im Mai 2027 starten. Die Kursnummern lauten 27194-002 für den ambulanten und 27194-004 für den stationären Dienst.
Anfang 2027 kommt außerdem ein Crashkurs zur delegierbaren Behandlungspflege dazu. Er dauert zwei Wochen und richtet sich an Pflegehilfskräfte mit entsprechender Qualifikation.
Zertifikate für den ambulanten Jahrgang
Abgeschlossen haben unterdessen die Teilnehmenden der Qualifizierung zur ambulanten Betreuungskraft nach Paragraf 45c SGB XI. Sie haben drei Monate dafür gebraucht.
Wo es Informationen gibt
Auskunft geben die VHS Meppen unter vhs-meppen.de und Jennifer Backs per E-Mail an [email protected].

