Der AGA Unternehmensverband hat sein Gesprächsformat „PolitikZeit“ am 27. August erstmals in Hannover ausgerichtet. Thema war die duale Ausbildung und die Frage, wie sich der wachsende Fachkräftebedarf decken lässt. Zu Gast war Mareike Lotte Wulf (MdB), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Was der Verband von der Politik will
Helmut Münnich, Vorsitzender der AGA-Landesgruppen Niedersachsen und Bremen, verband die Debatte mit einer konkreten Forderung: „Wer ausbildet und Verantwortung übernimmt, sollte nicht durch immer neue bürokratische Hürden ausgebremst werden.“ Nötig seien außerdem eine stärkere Berufsorientierung an den Schulen und die frühzeitige Förderung vorhandener Talente, damit mehr Jugendliche den Weg von der Schule in eine Ausbildung finden.
Die Staatssekretärin nimmt die Betriebe in die Pflicht
Wulf hob die Rolle der Unternehmen hervor: „Die berufliche Bildung ist der Motor der Fachkräftesicherung. Die Unternehmen und Betriebe sind die Säulen der beruflichen Bildung in diesem Land. Sie sind es, die den Menschen Perspektiven eröffnen.“
Wer hinter dem AGA steht
Der AGA Unternehmensverband hat seinen Sitz in Hamburg und geht auf einen 1919 gegründeten Arbeitgeberverband des Großhandels zurück. Nach eigenen Angaben vertritt er heute über 3.500 überwiegend mittelständische Unternehmen mit rund 150.000 Beschäftigten aus Groß- und Außenhandel sowie aus Dienstleistungsbranchen wie Spedition, Logistik, IT und Gesundheit. Er ist in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein aktiv und unterhält Büros unter anderem in Hannover.
Die PolitikZeit ist ein Veranstaltungsformat des Verbands, bei dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Zukunftsfragen für Norddeutschland diskutieren. Die Ausgabe in Hannover wurde von KPMG und der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement unterstützt.

