Baustelle im Straßenbau mit Baumaschine, Symbolbild Bauhauptgewerbe

Bauhauptgewerbe in Niedersachsen: Umsatzplus von 2,3 % im ersten Halbjahr

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Die Betriebe des niedersächsischen Bauhauptgewerbes mit mindestens 20 Beschäftigten haben im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 7,0 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt.

Tiefbau zieht an, Wohnungsbau bleibt schwach

Den höchsten Umsatz erzielte der gewerbliche Tiefbau mit 2,6 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 11,1 Prozent. Auch der öffentliche Hochbau (+2,8 Prozent) und der sonstige Tiefbau (+3,0 Prozent) legten in den ersten sechs Monaten zu. Im Wohnungsbau ging der Umsatz dagegen um 2,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zurück, ebenso schrumpften der gewerbliche Hochbau (-5,2 Prozent) und der Straßenbau (-3,5 Prozent).

Mehr Beschäftigte, weniger Arbeitsstunden

Im Monatsdurchschnitt des ersten Halbjahres arbeiteten rund 66.000 Personen im niedersächsischen Bauhauptgewerbe, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden aber nur rund 35 Millionen Arbeitsstunden geleistet, ein Rückgang von 2,9 Prozent.

Auftragslage uneinheitlich

Bei den Auftragseingängen der ersten sechs Monate zeigt sich ein gemischtes Bild: Der Hochbau legte um 5,5 Prozent zu, der öffentliche Tiefbau sogar um 11,8 Prozent. Rückläufig waren dagegen die Auftragseingänge im gewerblichen und industriellen Tiefbau (-13,4 Prozent) sowie im Wohnungsbau (-5,7 Prozent).

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