Blick auf den Fischereihafen Cuxhaven, wo die neue Kaianlage am Hansakai entsteht

Erster Rammschlag: Neue Kaianlage am Hansakai in Cuxhaven

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Mit dem ersten Rammschlag ist am Mittwoch der offizielle Baubeginn für eine neue Kaianlage am Hansakai in Cuxhaven markiert worden. Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, Grant Hendrik Tonne, gab den Startschuss gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, örtlichen Unternehmen und der Stadt Cuxhaven. Auf einer Länge von rund 81 Metern soll die bislang unbefestigte Lücke am Kopfende des Neuen Fischereihafens zwischen der Rampe Hansakai und der Erweiterung des Niedersachsenkais geschlossen werden. Damit entstehen ein zusätzlicher Liegeplatz sowie rund 10.000 Quadratmeter neue Nutzungsfläche für den Güterumschlag.

Warum das Land investiert

„Der erste Rammschlag markiert nicht nur den Start eines Bauprojekts, sondern konkretisiert unseren Anspruch, Niedersachsen als starken Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln“, sagt Minister Tonne. Der Hafen Cuxhaven sei bereits heute gut ausgelastet, mit dem Lückenschluss werde die letzte bislang ungenutzte Wasser- und Landfläche in diesem Bereich für den Umschlag von Schüttgütern erschlossen. Das Land unterstützt die Baumaßnahme mit rund 5,5 Millionen Euro aus dem Nachtragshaushalt 2025.

Wie gebaut wird

Für die Kaianlage entsteht eine rund 82 Meter lange gemischte Stahlrohrwand, dafür werden Stahlrohre mit bis zu 25 Metern Länge in den Baugrund eingebracht. Zur Rückverankerung kommen 28 Schrägpfähle mit bis zu 40 Metern Länge zum Einsatz, ergänzt um rund 250 Kubikmeter Stahlbeton für die Kaikonstruktion. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Sommer 2027 abgeschlossen sein.

Bedeutung für den Hafenstandort

Die neue Kaianlage entsteht im Neuen Fischereihafen, der durch eine Schleuse gegen Sturmfluten geschützt ist. Cuxhaven gilt wegen seiner Lage an der Elbmündung als bedeutender Logistikstandort an der Nordseeküste, insbesondere für Offshore-Windenergie und die maritime Energiewende. Der Ausbau des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums soll diese Rolle weiter stärken.

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