Das Festspielhaus am Wall in Emden zeigt am Donnerstag, 1. Oktober, um 19:30 Uhr William Shakespeares Drama „Macbeth“. Das Stück über tödlichen Ehrgeiz und Machtbesessenheit entstand um 1606 und gilt als eines der düstersten Dramen der Theatergeschichte.
Ein schottischer Feldherr und die Prophezeiung dreier Hexen
Die Handlung spielt im Schottland des 11. Jahrhunderts, das sich im Krieg befindet. Als Feldherr Macbeth mit seinem Gefährten Banquo vom Schlachtfeld zurückkehrt, begegnen ihnen drei Hexen. Sie prophezeien Macbeth, er werde zunächst Than von Cawdor und schließlich König von Schottland sein. Nachdem sich die erste Prophezeiung erfüllt, lässt ihn der Gedanke an den Thron nicht mehr los. Gemeinsam mit seiner ebenso herrschsüchtigen Frau ermordet er bei einem Besuch König Duncan im Schlaf. Die Krone bringt Macbeth zwar die ersehnte Macht, doch mit ihr wächst auch die Angst, sie wieder zu verlieren, und weitere Morde folgen.
Moderne Inszenierung von Nicola Bremer
Regisseurin Nicola Bremer setzt das Stück zusammen mit Ausstatterin Wiebke Heeren in einen modernen Kontext. Die Inszenierung soll die Spannung zwischen der übernatürlichen Welt der Hexen und der weltlichen Macht spürbar machen.
Aberglaube um den Titel
Unter Schauspielerinnen und Schauspielern gilt es traditionell als Aberglaube, den Titel „Macbeth“ im Theater auszusprechen. Wer es doch tut, folgt der Überlieferung nach einem Reinigungsritual wie dreimaligem Drehen im Kreis oder dem kurzzeitigen Verlassen des Gebäudes.
Tickets
Karten gibt es beim Ticketservice von kulturevents emden, Alter Markt 2a in Emden, telefonisch unter 04921 871266 sowie unter www.adticket.de.

