Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat das Planfeststellungsverfahren für die Wasserstoffleitung Nordsee-Ruhr-Link I (NRL I) abgeschlossen und der Open Grid Europe GmbH (OGE) die Errichtung und den Betrieb genehmigt. Der Planfeststellungsbeschluss liegt von Montag, 21. September, bis einschließlich Dienstag, 6. Oktober, ausschließlich elektronisch aus: auf der Website des LBEG sowie im UVP-Verbund-Portal.
20 Kilometer von Wilhelmshaven nach Dykhausen
Die rund 20 Kilometer lange Leitung Nr. 502 „H2ercules Nordsee-Ruhr-Link I“ mit einem Durchmesser von etwa 1,4 Metern (DN 1400) verläuft weitgehend parallel zur bestehenden Wilhelmshaven-Anschluss-Leitung (WAL) von Wilhelmshaven bis in die Nähe von Dykhausen in der Gemeinde Sande. Betroffen sind Gebiete der Stadt Wilhelmshaven sowie im Landkreis Friesland der Stadt Schortens und der Gemeinde Sande. Betroffene und Einwender finden die nötigen Hinweise in der veröffentlichten Bekanntmachung der Auslegung.
Teil des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes
Die Leitung ist Teil des von der Bundesnetzagentur im Oktober 2024 genehmigten Wasserstoff-Kernnetzes, mit dem Erzeugungs- und Verbrauchsregionen für Wasserstoff in Deutschland verbunden werden sollen, darunter Industriezentren, Speicher, Kraftwerke und Importkorridore.

