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Symbolbild zur geplanten Wasserstoffleitung Nordsee-Ruhr-Link I bei Wilhelmshaven

Wasserstoffleitung NRL I bei Wilhelmshaven: Antragsunterlagen liegen aus

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Für die geplante Wasserstoffleitung Nordsee-Ruhr-Link I (NRL I) bei Wilhelmshaven liegen die Antragsunterlagen ab sofort öffentlich aus. Wer sich beteiligen will, kann sie von Freitag, 18. September, bis Samstag, 17. Oktober, ausschließlich elektronisch einsehen: auf der Website des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie im niedersächsischen UVP-Portal.

Rund 20 Kilometer von Wilhelmshaven nach Dykhausen

Die Open Grid Europe GmbH (OGE) plant die rund 20 Kilometer lange Leitung Nr. 502 „H2ercules Nordsee-Ruhr-Link I“ mit einem Durchmesser von etwa 1,4 Metern (DN 1400). Sie soll weitgehend parallel zur bestehenden Wilhelmshaven-Anschluss-Leitung (WAL) von Wilhelmshaven bis in die Nähe von Dykhausen in der Gemeinde Sande (Landkreis Friesland) verlaufen und dabei Gebiete der Stadt Wilhelmshaven, der Stadt Schortens und der Gemeinde Sande durchqueren.

Planfeststellungsverfahren mit Umweltprüfung

OGE hat beim LBEG als zuständiger Planfeststellungsbehörde einen Genehmigungsantrag gestellt. Das Verfahren umfasst eine Umweltverträglichkeitsprüfung sowie eine Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Leitung ist Teil des von der Bundesnetzagentur im Oktober 2024 genehmigten Wasserstoff-Kernnetzes, mit dem Erzeugungs- und Verbrauchsregionen für Wasserstoff in Deutschland verbunden werden sollen.

Die Unterlagen sind einsehbar unter lbeg.niedersachsen.de sowie im niedersächsischen UVP-Portal unter uvp.niedersachsen.de.

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