Im Juli 2026 sind in Deutschland 22.500 Wohnungen zum Bau genehmigt worden. Das sind 400 Genehmigungen mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Besonders der Umbau bestehender Gebäude legte deutlich zu.
Neubau und Umbau im Vergleich
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist im Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gestiegen. Das Statistische Bundesamt (Destatis) beziffert den Zuwachs auf 400 zusätzliche Genehmigungen – insgesamt wurden damit 22.500 Wohnungen genehmigt.
Ein Blick auf die Details zeigt unterschiedliche Entwicklungen: Im Neubau stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 0,8 Prozent beziehungsweise 100 Einheiten auf 18.400. Deutlich stärker legte der Bereich der Umbauten zu. Hier wuchs die Zahl der genehmigten Wohnungen, die durch Umbaumaßnahmen in bestehenden Gebäuden entstehen, um 7,0 Prozent oder 300 Einheiten auf 4.100.
Statistik mit Verzögerung
Destatis weist darauf hin, dass die Zahlen mit Vorsicht zu interpretieren sind. Baugenehmigungen werden häufig nicht in dem Monat statistisch erfasst, in dem sie tatsächlich erteilt wurden. Grund dafür sind Nachmeldungen der zuständigen Baubehörden, die teilweise erst mit deutlicher Verzögerung erfolgen. Die aktuellen Monatswerte können sich daher im Nachhinein noch verändern, wenn weitere Meldungen nachträglich einfließen.
Die Statistik der Baugenehmigungen gilt gleichwohl als wichtiger Frühindikator für die Entwicklung der Bautätigkeit in Deutschland und liefert Hinweise auf künftige Bauinvestitionen im Wohnungssektor.

