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Geisterfahrer auf A33 bei Georgsmarienhütte gestoppt

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Auf der A33 bei Georgsmarienhütte ist es am Samstagabend zu einer gefährlichen Situation gekommen. Ein 61-jähriger Mann fuhr an der Anschlussstelle Harderberg falsch in die Autobahn ein und geriet in den Gegenverkehr eines Mercedes. Verletzt wurde niemand, die Polizei konnte den Geisterfahrer wenig später stoppen.

Vollbremsung verhindert Frontalcrash

Gegen 21.30 Uhr war ein Mercedes mit einem 21-jährigen Fahrer und einer 21-jährigen Beifahrerin auf der A33 in Richtung Bielefeld unterwegs. An der Anschlussstelle Harderberg wollte das Paar die Autobahn verlassen und wechselte auf den Verzögerungsstreifen. Dort, wo derzeit wegen einer Baustelle nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht, kam ihnen plötzlich ein Opel entgegen.

Der 61-jährige Fahrer des Opels war offenbar falsch auf die Autobahn aufgefahren und näherte sich dem Mercedes frontal. Nur eine Vollbremsung des 21-Jährigen verhinderte den direkten Zusammenstoß. Der Geisterfahrer wendete daraufhin sein Fahrzeug und setzte die Fahrt in Richtung Bielefeld fort – auf der korrekten Fahrbahnseite. Auch der Mercedes fuhr anschließend weiter.

Polizei stoppt Fahrer bei Halle

Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte den Opel schließlich an der Anschlussstelle Halle (Westfalen) anhalten. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 61-Jährige tatsächlich als Geisterfahrer unterwegs gewesen war. Sie beschlagnahmten seinen Führerschein noch vor Ort.

Dem Mann droht nun ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, es kam auch zu keinem Sachschaden. Die Polizeiinspektion Osnabrück ermittelt weiter zu den genauen Umständen, wie es zu der Falschfahrt kommen konnte.

Baustelle als möglicher Faktor

Die aktuelle Baustelle an der Anschlussstelle Harderberg, durch die nur ein Fahrstreifen befahrbar ist, könnte laut ersten Erkenntnissen zur Verwirrung beigetragen haben. Die Polizei rät Autofahrern, an unübersichtlichen Baustellenbereichen besonders auf Beschilderung und Fahrbahnmarkierungen zu achten, um Falschfahrten zu vermeiden.

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