In Münster hat die Polizei am Freitagabend einen 49-jährigen Autofahrer gestoppt, der mit 2,82 Promille unterwegs war. Eine Zeugin hatte den Mann zuvor beobachtet, wie er mehrfach die Fahrspur verließ und mit einem Bordstein kollidierte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Zeugin alarmiert Polizei nach auffälliger Fahrweise
Am späten Freitagabend, kurz nach 22 Uhr, ist ein 49 Jahre alter Autofahrer in Münster durch riskantes Fahrverhalten aufgefallen. Eine aufmerksame Zeugin beobachtete, wie der Mann mit seinem Mercedes auf der Umgehungsstraße mehrfach über die Fahrstreifenbegrenzung geriet. Anschließend wechselte er auf die Weseler Straße, kam dort von der Fahrbahn ab und stieß mit dem Bordstein einer Verkehrsinsel zusammen. Die Zeugin verständigte umgehend die Polizei.
Atemalkoholtest ergibt 2,82 Promille
Die alarmierten Beamten stoppten den 49-Jährigen an der Straße „An der Hansalinie“. Bei der Kontrolle verdichteten sich die Hinweise auf Alkoholkonsum. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,82 Promille. Die Polizisten brachten den Mann daraufhin auf eine Wache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Bis zur vollständigen Ausnüchterung wurde ihm das Führen von Kraftfahrzeugen untersagt.
Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr
Den 49-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der Fall zeigt erneut, wie wichtig aufmerksame Zeuginnen und Zeugen im Straßenverkehr sein können, um größeren Schaden zu verhindern.

