Die Stadt Osnabrück will die Situation für Radfahrende am Natruper-Tor-Wall spürbar verbessern. Möglich wird das durch eine ohnehin anstehende Bauarbeit der SWO Netz, die ab dem 12. Oktober eine Wassertransportleitung erneuert.
Gemeinsame Baumaßnahme spart Zeit und Kosten
Am Natruper-Tor-Wall in Osnabrück tut sich bald etwas für Radfahrende. Zwischen dem Rißmüllerplatz und dem Platz der Städtefreundschaften plant die Stadt eine grundlegende Umgestaltung der Nebenflächen. Ziel ist es, den Radverkehr künftig sicherer und komfortabler zu führen. Die Stadt nutzt dafür eine bereits geplante Baumaßnahme der SWO Netz: Der lokale Netzbetreiber erneuert ab Montag, 12. Oktober, in diesem Streckenabschnitt eine wichtige Wassertransportleitung. Weil die Straße dafür ohnehin aufgerissen werden muss, koordinieren Stadt und SWO Netz ihre Arbeiten – ein Vorgehen, das Doppelbaustellen vermeidet und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmer entlastet.
Fokus auf den Umweltverbund
Die geplante Umgestaltung zielt insbesondere auf eine bessere Infrastruktur für den sogenannten Umweltverbund – also Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr. Der Natruper-Tor-Wall gehört zu den zentralen Verkehrsachsen im Osnabrücker Innenstadtring und wird täglich von zahlreichen Radfahrenden genutzt. Durch die geplante Neugestaltung der Nebenflächen soll die Route zwischen Rißmüllerplatz und Platz der Städtefreundschaften übersichtlicher und sicherer werden. Details zur konkreten Ausgestaltung der neuen Radverkehrsführung sowie zum genauen Bauablauf will die Stadt in den kommenden Wochen bekanntgeben.
Verkehrseinschränkungen ab Mitte Oktober
Mit dem Beginn der Leitungsarbeiten am 12. Oktober müssen Anwohner und Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen im betroffenen Abschnitt rechnen. Die SWO Netz kündigte an, während der gesamten Bauzeit eng mit der Stadt zusammenzuarbeiten, um Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten. Wie lange die Arbeiten insgesamt dauern werden, ist bislang nicht bekannt gegeben worden.

