Die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises im Rathaus von Münster ist am Donnerstag ohne nennenswerte Zwischenfälle zu Ende gegangen. Die Polizei zieht eine positive Bilanz des umfangreichen Sicherheitseinsatzes.
Fünf Versammlungen verliefen ruhig
Während der Preisverleihung im Münsteraner Rathaus fanden im Stadtgebiet zeitgleich fünf angemeldete Versammlungen statt, an denen insgesamt rund 350 Menschen teilnahmen. Aus polizeilicher Sicht blieb der Tag ohne besondere Vorkommnisse. Neben den bereits im Vorfeld geplanten Sperrungen in der Innenstadt mussten kurzfristig zusätzliche Straßensperrungen eingerichtet werden – bedingt durch die An- und Abreise der geladenen Gäste.
Trotz der spürbaren Einschränkungen im Stadtbild reagierten Anwohner, Geschäftsleute und Passanten mit Verständnis auf die polizeilichen Maßnahmen rund um die Konferenz.
Hohe Sicherheitsanforderungen wegen aktueller Bedrohungslage
Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf verwies auf die angespannte Sicherheitslage als Grund für den hohen Aufwand: Spionage und hybride Bedrohungen hätten besondere Anforderungen an den Schutz der Veranstaltung gestellt. Ziel sei es gewesen, sowohl die Preisverleihung als auch die parallel stattfindenden Versammlungen abzusichern. Dieses Ziel habe man erreicht, so Dorndorf.
Die Polizeipräsidentin bedankte sich zudem beim Veranstalter WWL für die Zusammenarbeit sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis. Münster habe sich erneut als zuverlässiger Gastgeber einer bedeutenden Veranstaltung präsentiert.

