Das Emsland bekommt wieder einen eigenen Fachtag zur Begleitung am Lebensende: Am Samstag, 3. Juli 2027, soll der Emsländische Palliativ- und Hospiztag erstmals seit der Corona-Pandemie wieder als ganztägiges Fortbildungs- und Austauschforum stattfinden. Das kündigte Elisabeth Beerling-Albert, Fachreferentin am Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen, beim jüngsten Treffen des Emsländischen Palliativ- und Hospiznetzwerks (EL-PaHo) an. Die Pandemie hatte das ursprüngliche Konzept zunichtegemacht, der Tag lief damals nur in einzelnen Modulen.
Hospizvereine, Kliniken, Kirchen und Ärzte an einem Tisch
Zum Netzwerktreffen im LWH kamen Vertreterinnen und Vertreter von Hospizvereinen, Kirchen, Krankenhäusern und Arztpraxen. Ulrike Wohlgemuth vom Lingener Hospiz e.V. stellte die Fortbildung „Letzte Hilfe“ vor. Daniela Fischer vom Fachbereich Soziales des Landkreises Emsland berichtete, wie der Kreis die Palliativ- und Hospizarbeit weiterentwickeln und unterstützen will. Auch darüber, was die Beteiligten vom Netzwerk erwarten, wurde gesprochen.
Wer mitmachen kann
EL-PaHo soll Pflegedienste, Ärztinnen und Ärzte, ambulante Hospiz- und Kinderhospizdienste, Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sowie kommunale und kirchliche Angebote wie Seelsorge oder Trauerberatung besser miteinander abstimmen. Gefördert wird das Netzwerk vom GKV-Spitzenverband nach § 39d SGB V. Mitmachen können alle, die im Emsland mit Hospiz- und Palliativarbeit zu tun haben.
Kontakt: Netzwerkkoordinatorin Daniela Gille, Ludwig-Windthorst-Haus, Telefon 0591 6102-146, E-Mail [email protected]

