Wie können Kinder und Jugendliche in Rheine gleichberechtigt teilhaben, unabhängig davon, welche Voraussetzungen sie mitbringen? Darum ging es bei der zweiten Inklusionskonferenz der Stadt am Montag, 12. Oktober 2026, im Ratssaal. Die Ergebnisse fließen in den Teilaktionsplan Inklusion für die Kinder- und Jugendförderung ein, den die Stadt derzeit erarbeitet.
Vier Themenfelder
Teilgenommen haben Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik und Verwaltung, vom Beirat für Menschen mit Behinderung sowie Fachkräfte aus Kinder- und Jugendarbeit und Behindertenhilfe. In Arbeitsgruppen formulierten sie Ziele und Maßnahmen zu Barrierefreiheit, Beteiligung junger Menschen, Zusammenarbeit und Vernetzung sowie zu Sensibilisierung und Haltung. Sie knüpften dabei an die Ergebnisse der ersten Konferenz im Mai an. Vorher hatten die Teilnehmenden bestehende Barrieren und strukturelle Hürden zusammengetragen.
Impuls aus der Forschung
Zum Auftakt stellte Prof. Dr. Böing von der Katholischen Hochschule NRW in Münster aktuelle Forschungsergebnisse zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe vor. Ein weiterer Fachbeitrag befasste sich damit, Inklusion langfristig und strategisch weiterzuentwickeln.

