Sechs Kommunen im Emsland haben inzwischen einen Pflegetisch, an dem sich Akteure aus Gesundheit, Pflege und Ehrenamt vor Ort abstimmen, um die pflegerische Versorgung zu sichern. Jetzt trafen sich alle sechs erstmals gemeinsam mit dem Landkreis im Meppener Kreishaus. Das Vernetzungstreffen soll künftig einmal im Jahr stattfinden. Der Landkreis wünscht sich, dass weitere Kommunen eigene Pflegetische gründen.
In welchen Kommunen es Pflegetische gibt
Den Anfang machte 2023 die Gemeinde Salzbergen. 2024 kamen die Samtgemeinden Dörpen und Spelle sowie die Gemeinde Emsbüren dazu, 2025 die Samtgemeinde Freren. Jüngster Pflegetisch ist der in der Stadt Papenburg, der 2026 eingerichtet wurde.
Rikscha, Fahrdienste, Hitzeschutz
Beim Treffen berichteten die Pflegetische von Ideen, die sie bereits umgesetzt haben, etwa die Anschaffung einer Rikscha, ehrenamtliche Fahrdienste und vorbeugende Angebote für Seniorinnen und Senioren. Für die kommenden Runden stehen das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG), Wohnen im Alter, Klima- und Hitzeschutz sowie Mobilität auf dem Plan.
Wer hinter den Pflegetischen steht
Die Initiative entstand 2023 auf Grundlage der Gesundheitsregion Emsland. Der Senioren- und Pflegestützpunkt Emsland, der Caritasverband für den Landkreis Emsland und der Paritätische Emsland haben sich als Netzwerk zusammengeschlossen und bauen die Pflegetische gemeinsam mit den Kommunen auf. Kommunen, die selbst einen Pflegetisch gründen wollen, finden Informationen beim Landkreis unter emsland.de.

