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Spatenstich für den Glasfaserausbau im Los Nordost in Lahn

Glasfaser für 2.649 Adressen: Ausbau in Papenburg, Sögel, Werlte und Nordhümmling startet

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Im nördlichen Emsland hat der Glasfaserausbau für bisher schlecht versorgte Adressen begonnen. Mit einem Spatenstich am Dorfvereinsheim in Lahn fiel am 5. November 2026 der Startschuss für das Los Nordost. Es umfasst die Stadt Papenburg sowie die Samtgemeinden Nordhümmling, Sögel und Werlte. 2.649 Haushalte, Betriebe und Einrichtungen sollen Anschlüsse mit bis zu 1 Gbit/s im Download bekommen.

Hausanschluss jetzt kostenlos, später nicht mehr

Wer in einem der Ausbaugebiete wohnt, kann sich im Zuge des geförderten Ausbaus kostenlos ans Glasfasernetz anschließen lassen. Voraussetzung ist eine unterschriebene Grundstückseigentümererklärung. Fehlt sie, wird nur ein Abzweig am Grundstück gelegt. Ein späterer Anschluss kostet dann Geld, betonte Gerd Gevering, Geschäftsführer der ausführenden epcan GmbH.

206 Kilometer Tiefbau bis Mitte 2028

Gebaut wird von der Bietergemeinschaft aus epcan GmbH und MUENET GmbH & Co. KG. Geplant sind rund 206 Kilometer Tiefbau, etwa 309 Kilometer Leerrohre und 149 Glasfaserverteilerschränke. Fertig sein soll das Netz bis Mitte 2028.

Der Ausbau kostet rund 19,1 Millionen Euro. Der Bund trägt 50 Prozent, das Land Niedersachsen 25 Prozent. Die übrigen 25 Prozent zahlen der Landkreis Emsland und die beteiligten Kommunen. Landrat Marc-André Burgdorf sprach von einem weiteren Schritt zu einem flächendeckenden Breitbandausbau.

Letztes Gebiet der dritten Ausbauphase

In der dritten Phase holt der Landkreis die sogenannten grauen Flecken ans Glasfasernetz, also Adressen, die bisher nur über Kupferkabel versorgt sind. Den Anfang machte im Mai 2026 die Telekom im Los Nordwest mit Dörpen, Lathen und Rhede (Ems). Ende Juni 2026 folgte das Los Mitte-Süd mit unter anderem Meppen, Lingen, Haren, Haselünne und Freren. Das Los Nordost ist das letzte Gebiet dieser Phase.

Seit 2016 baut der Landkreis Glasfaser aus. Bis zum geplanten Abschluss Mitte 2028 sollen insgesamt über 200 Millionen Euro in die digitale Infrastruktur geflossen sein.

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