Offshore-Konverterplattformen: Meyer Werft in Papenburg startet Bau für Windenergieprojekt

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Papenburg. In der Meyer Werft haben die Bauarbeiten für zwei zentrale Offshore-Konverterplattformen begonnen. Sie sind Teil der Netzanbindungssysteme BalWin1 und BalWin2, mit denen künftig Strom aus Windparks in der Nordsee ins deutsche Stromnetz eingespeist wird.

Die Plattformen gehören zum Projekt des Übertragungsnetzbetreibers Amprion, der damit die Energiewende vorantreiben will. TÜV SÜD übernimmt als sogenannter Owner’s Engineer die technische Bauüberwachung – auch am Standort Papenburg. Hier entstehen in Zusammenarbeit mit weiteren internationalen Partnern wichtige Komponenten der Plattformen.

Offshore-Strom für Deutschland

Die Konverterplattformen BalWin1 und BalWin2 sollen jeweils eine Leistung von 2.000 Megawatt bereitstellen. In der Nordsee wird der Strom aus Windkraftanlagen zunächst in Gleichstrom umgewandelt, der sich über große Distanzen effizienter transportieren lässt. Auf dem Festland wird er dann wieder in Wechselstrom zurückverwandelt und ins Netz eingespeist.

Internationale Kooperation – Fertigung auch in Papenburg

Ein Teil der Fertigung findet direkt vor Ort im Emsland statt: Am 12. Juni 2025 war offizieller Baubeginn in der Papenburger Meyer Werft. Parallel dazu laufen Arbeiten in Norwegen, Spanien und weiteren Ländern. Die Koordination dieser internationalen Produktion übernimmt TÜV SÜD. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München ist weltweit tätig und bringt umfassende Erfahrung aus der Windenergiebranche mit.

Regionale Beteiligung an der Energiewende

Mit dem Bau der Plattformen ist das Emsland einmal mehr Teil eines zukunftsweisenden Großprojekts. Offshore-Windenergie wird für die klimafreundliche Stromversorgung in Deutschland immer wichtiger – auch die heimische Industrie profitiert von den Investitionen.

Mehr zur Rolle von TÜV SÜD im Bereich Windenergie gibt es unter tuvsud.com/windenergie.

Quelle: TÜV SÜD AG

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