Sankt Augustin. Im Dezember macht die ANINOVA-Stiftung mit der Aktion „24 Lebenshöfe im Advent“ auf Lebenshöfe aufmerksam, die geretteten Tieren aus der Massentierhaltung ein sicheres Zuhause bieten. Vom 1. bis 24. Dezember erhalten jeden Tag andere Lebenshöfe 2.500 Euro Unterstützung, insgesamt werden 60.000 Euro bereitgestellt. Diese Initiative zielt darauf ab, das Bewusstsein für den Schutz von Tieren und die vegane Lebensweise zu stärken.
Hilfe für gerettete Tiere
Die ANINOVA-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Lebenshöfe, die Tieren aus der Massentierhaltung eine zweite Chance bieten, sichtbar zu machen. Bereichert durch diesjährige Adventsaktion bietet die Stiftung soziale und finanzielle Unterstützung. „Jeder teilnehmende Lebenshof steht für eine Welt, in der Tiere nicht länger Produktionszwecken dienen, sondern als eigenständige Lebewesen mit Wert anerkannt werden“, so Ada Brandt, Projektmanagerin der Stiftung.
Lebenshöfe sind Orte der Hoffnung für Tiere, die unter extremen Bedingungen gelitten haben. Sie ermöglichen diesen Tieren ein friedliches und respektvolles Leben, fernab von Missbrauch und Ausbeutung. Gerade in der Winterzeit sind viele dieser Höfe auf zusätzliche Hilfe angewiesen, da die Kosten für Futter, Stroh und tierärztliche Betreuung signifikant ansteigen. Die 60.000 Euro der ANINOVA-Stiftung tragen dazu bei, die Lebensqualität dieser Tiere zu verbessern und ihre Versorgung zu sichern.
Die teilnehmenden Lebenshöfe
Die Aktion umfasst insgesamt 24 Lebenshöfe in Deutschland, die jeweils 2.500 Euro Unterstützung erhalten. Folgende Höfe nehmen teil:
- Peaceful Place e.V. – Kleve (Schleswig-Holstein)
- Land of Healing – Schneverdingen (Niedersachsen)
- Burg Nagezahn – Werneuchen (Brandenburg)
- Erdlingshof – Kollnburg (Bayern)
- Tati’s Farm – Walshausen (Rheinland-Pfalz)
- Lebenshof LiPaiO e.V. – Oeschebüttel (Schleswig-Holstein)
- Balu’s Arche Liebenswert – Bardenbach (Saarland)
- Ralphy’s Ranch – Frankfurt am Main (Hessen)
- Kuhtopia e.V. – Petting (Bayern)
- Federbande e.V. – Kappel-Grafenhausen (Baden-Württemberg)
- Lebenshof Anna e.V. – Bonn (Nordrhein-Westfalen)
- Papillon – Deutsch-Französische Grenze
- ddao Tierschutz e.V. – Berlin
- Lebenshof Storchennest – Kurzen Techow (Mecklenburg-Vorpommern)
- Lebenshof ein bisschen Wärme – Kirchberg (Rheinland-Pfalz)
- Melief Animal Sanctuary – Sögel (Niedersachsen)
- Hof LebensMuht – Walbeck (Sachsen-Anhalt)
- Sentana Stiftung – Bielefeld (Nordrhein-Westfalen)
- Notpfote Animal Rescue e.V. – Nuess (Nordrhein-Westfalen)
- Die MonRo Ranch – Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen)
- Kuku’s Garden – Köln (Nordrhein-Westfalen)
- Lebenshof Hohenwart e.V. – Fuchstal (Bayern)
- Glücksrinder – Schmiedefeld (Sachsen)
- Federherz e.V. – Bergheim (Nordrhein-Westfalen)
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Der gesellschaftliche Einfluss der Aktion
Mit der Adventsaktion „24 Lebenshöfe im Advent“ setzt die ANINOVA-Stiftung ein Zeichen für Tierrechte und Veganismus. Die unterstützten Lebenshöfe leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz, sondern sensibilisieren auch die Öffentlichkeit für die Herausforderungen, denen gerettete Tiere gegenüberstehen. Die Initiative bietet eine Plattform, um die Bedeutung der Lebenshöfe und ihrer Arbeit in der Gesellschaft zu verdeutlichen.
Zudem wird die Aktion über Instagram begleitet, wo jeden Tag ein Lebenshof vorgestellt wird, der ein Adventspaket erhält. Dies soll dazu beitragen, ein größeres Bewusstsein für die gute Arbeit dieser Einrichtungen zu schaffen und zeigt die Wertschätzung für deren Engagement.
Insgesamt ist die Aktion eine wichtige Maßnahme, die sowohl den Lebenshöfen als auch den geretteten Tieren zugutekommt. Lebenshöfe im Advent ist nicht nur ein finanzieller Beitrag, sondern auch ein Aufruf, die ethische Verantwortung gegenüber Tieren anzunehmen.
Die Aktion der ANINOVA-Stiftung zeigt eindrucksvoll, wie durch gemeinschaftliche Anstrengungen eine positive Veränderung für Tierschutzprojekte in der Region bewirkt werden kann.

