RISE startet Friendly User Tests für HSM-B

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Wien/Berlin. Mit der Zulassung des Hardware-Security-Moduls Typ B (HSM-B) durch die gematik erfolgt ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Das neue System ersetzt den bisherigen Institutionsausweis SMC-B und ermöglicht den Einsatz virtueller Institutionsausweise in Krankenhäusern. Dies stellt eine Erleichterung für den täglichen Betrieb sowie eine Verbesserung der Effizienz dar.

Neue Lösung für Krankenhäuser

RISE, der Hersteller hinter dem HSM-B, hat für den Friendly User Test eine Partnerschaft mit der RHÖN-KLINIKUM AG initiiert. Das HSM-B ermöglicht den Betrieb eines virtuellen Institutionsausweises, der physische Karten und terminlose Verwaltungsaufwände überflüssig macht. Es bietet eine zentrale, zuverlässige und performante Lösung, die durch den RISE Highspeed-Konnektor betrieben wird.

Mit dieser Technologie entfällt die aufwendige Kartenlogistik. Der Einsatz des HSM-B wird vor allem für große Einrichtungen von Bedeutung sein, da hier die Nutzung von Ressourcen optimiert und der Administrationsaufwand minimiert werden kann. Durch die virtualisierte Lösung können Einrichtungen von einer stabileren und wartungsärmeren TI-Architektur profitieren.

„Wir freuen uns, dass wir auch bei der Entwicklung des HSM-B eine Vorreiterrolle einnehmen konnten“, sagte Dr. Christian Schanes, Mitglied der Geschäftsführung von RISE.

Im Rahmen des Tests werden die Erfahrungen aus der praktischen Anwendung direkt in die Entwicklung des HSM-B einfließen. Die RHÖN-KLINIKUM AG wird dabei nicht nur ältere SMC-B Karten ersetzt, sondern auch die Vorgänge in den Antragsportalen der digitalen Telematikinfrastruktur (DKTIG) evaluieren.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Der Einsatz virtueller Institutionsausweise in Krankenhäusern kann eine weitreichende Bedeutung für die Effizienz im Gesundheitswesen haben. RISE hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte im Bereich der digitalen Gesundheitsinfrastruktur gemacht und anteilig auch Hunderttausende von Patientenakten erstellt. Mit dem HSM-B wird eine Lösung zur Verfügung gestellt, die nicht nur auf die Bedürfnisse großer Einrichtungen abgestimmt ist, sondern auch für mobile Anwendungen von Vorteil sein kann.

In der Praxis erhoffen sich Gesundheitseinrichtungen durch das HSM-B eine deutliche Erhöhung der Skalierbarkeit, eine Reduktion des Betriebsaufwands und eine verbesserte Leistung. Hospitalmanager und IT-Verantwortliche können so ihre Ressourcen gezielt bündeln und entrümpeln, was einer langfristigen Effizienzsteigerung der medizinischen Versorgung dienen wird. Virtuelle Institutionsausweise in Krankenhäusern könnten in naher Zukunft zur Regel werden, was einen zentralen Fortschritt in der Digitalisierung des Gesundheitswesens darstellt.

Das HSM-B vereinfacht also die Nutzererfahrungen im Gesundheitssektor und legt den Grundstein für eine hochmoderne, digitale Aufstellung in der zukünftigen Patientenkümmerung und Verwaltung.

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