Ukraine: Überlebensfrage Kälte im Kriegswinter

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Kyjiw. Der andauernde Krieg in der Ukraine führt zu massiven Schäden an der Energieinfrastruktur, wodurch der aktuelle Winter für viele Menschen zur existenziellen Bedrohung wird. Die Fokus-Keyphrase ukraine kriegswinter hilfe beschreibt die Hilfsmaßnahmen, die Caritas international insbesondere für gefährdete Personen bereitstellt.

Kälte gefährdet Leben

Die Zerstörung der Energieversorgung hat zur Folge, dass über eine Million Menschen in der Ukraine derzeit ohne Strom, Heizung und fließendes Wasser auskommen müssen. Laut Caritas international sind besonders ältere und chronisch kranke Menschen von den extremen winterlichen Bedingungen mit Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius betroffen. In Kyjiw beispielsweise sind viele Stadtviertel nur für wenige Stunden täglich mit Strom versorgt.

Hilfsangebote von Caritas international

Das Hilfswerk stellt für 21.000 besonders verletzliche Menschen Brennstoff sowie Heizmaterialien bereit. Darüber hinaus versorgen sie Betroffene mit winterfesten Haushalts- und Hygieneartikeln sowie Notunterkunftssets zum Reparieren beschädigter Wohnungen. Für Evakuierte gibt es entsprechende Hilfspakete mit Schlafsäcken und warmer Kleidung. Zusätzlich erhalten Schutzbedürftige Bargeldhilfen, die vom Auswärtigen Amt unterstützt werden.

Lebensbedingungen in den betroffenen Regionen

In Städten nahe der Frontlinien wie Charkiw, Cherson oder Saporischschja herrschen Innentemperaturen von nur fünf bis sieben Grad Celsius. Dort haben zahlreiche Bewohner über Tage keinen Zugang zu funktionierender Heizung und Stromversorgung. Viele ältere Menschen bleiben trotz der Kälte in den Wohnungen, deren Aufzüge wegen fehlendem Strom nicht funktionieren. Kinder lernen bei Taschenlampenlicht, während Familien mehrere Kleidungsschichten tragen und sich zwischen Luftalarmen organisieren.

„Dieser Winter entscheidet für viele Menschen über Leben und Tod“, sagte Hannah Kikwitzki von Caritas international. „Kälte, zerstörte Häuser und unterbrochene Versorgungswege verschärfen die ohnehin dramatische Lage massiv.“

Da die Kapazitäten der Caritas vor Ort begrenzt sind, müssen die Hilfskräfte täglich priorisieren, wem am dringendsten geholfen wird. Um die Not abzumildern, wurden 70 ukrainische Caritas-Zentren zu Schutz- und Wärmepunkten ausgebaut. Dort können Bürgerinnen und Bürger sich aufwärmen, Wasser holen, Geräte aufladen und psychologische Unterstützung erhalten.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Caritas-Hilfe im ukrainischen Kriegswinter: Aktuelle Maßnahmen und lokale Bedeutung

Die anhaltende humanitäre Krise infolge des Krieges trifft die Zivilbevölkerung in der Ukraine besonders hart, vor allem im Klinik- und Wohnbereich während der kalten Jahreszeit. Caritas international leistet mit seinen Hilfsprogrammen einen wichtigen Beitrag zur Milderung der Notlagen in mehreren gefährdeten Regionen.

Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und der Region können die Arbeit mit Spenden unterstützen. Interessierte finden weitere Informationen und Möglichkeiten auf der Webseite von Caritas international sowie in Berichten auf regionalupdate.de. Für offizielle Hintergrundinformationen bietet das Auswärtige Amt detaillierte Auskünfte zur aktuellen Situation in der Ukraine.

Mehr zur Katastrophenhilfe und regionalen Engagements lesen Sie unter regionalupdate.de und auf der Seite von Caritas international.

Weiterführende Informationen zur Ukraine-Krise stellt das Bundeministerium für Auswärtige Angelegenheiten bereit: Auswärtiges Amt – Ukraine-Krise.

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