Osnabrück. Die Gründung der BOZ eG, des Berufsorientierungszentrums Osnabrück, soll die Berufsorientierung für Jugendliche verbessern und so zur Fachkräftesicherung in der Region beitragen. Elf Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um das Projekt bis Herbst 2026 am Mühleneschweg 5 zu realisieren und damit praxisnahe Einblicke in diverse Berufe zu ermöglichen. Die BOZ Osnabrueck Berufsorientierung gewinnt damit an Bedeutung für Wirtschaft und Bildungslandschaft.
Fachkraefte sichern jetzt: Die BOZ Osnabrueck Berufsorientierung für Unternehmen und Jugendliche
Die BOZ Osnabrueck Berufsorientierung setzt auf eine genossenschaftliche Kooperation von Unternehmen, Schulen und weiteren Akteuren, um Jugendlichen gezielte Orientierung zu bieten. Dieses gemeinwirtschaftliche Modell ermöglicht es jungen Menschen, sich realitätsnah mit verschiedenen Berufsbildern auseinanderzusetzen. Ein strukturierter Ansatz mit branchenbezogenen Themenräumen und interaktiven Formaten soll die Berufsfindung verbessern.
Das Vorbild BOZ Melle zeigt, wie mit der Vernetzung von Unternehmen und Jugendlichen eine nachhaltige Nachwuchsförderung funktionieren kann. Die Osnabrücker Initiative will diesen Erfolg adaptieren und weiterentwickeln, um den Wettbewerb um Talente positiv zu beeinflussen. Der BOZ-TalentCheck ermöglicht es, Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler systematisch zu erfassen und die Förderung zu individualisieren.
Gemeinsame Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Osnabrück
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter betonte den genossenschaftlichen Ansatz des Projekts als strategische Investition in die Fachkräfte von morgen. Für die Unternehmen bedeutet die BOZ Osnabrueck Berufsorientierung eine Chance, frühzeitig mit potenziell passenden Auszubildenden in Kontakt zu treten, Passung zu verbessern und Abbruchquoten zu senken. Zugleich entlastet das Konzept Schulen bei der Berufsorientierung und stärkt das regional verfügbare Ausbildungspotenzial.
Zusammenschluss lokaler Firmen und Institutionen
Elf Gründungsmitglieder stehen hinter dem Vorhaben, darunter die DIECKMANN Bauen + Umwelt GmbH, das Klinikum Osnabrück und die St. Elisabeth Pflege GmbH. Auch externe Partner wie die ZEUS GmbH aus Paderborn beteiligen sich. Ziel ist es, weitere Mitgliedsunternehmen zu gewinnen, um möglichst vielen Jugendlichen neue Berufsperspektiven zu eröffnen.
„Mit der Gründung der BOZ eG wurde heute der Grundstein für eine langfristige Stärkung der Fachkräftesicherung in Osnabrück gelegt“, sagte Jan-Felix Simon, Vorstandsmitglied des VWO Vereins für Wirtschaftsförderung in Osnabrück e.V.
Weitere Informationen zum Berufsorientierungszentrum und zur Fachkräftesicherung in Osnabrück bietet die Wirtschaftsförderung Osnabrück. Ergänzend finden Interessierte Details zum Thema Berufsorientation auch auf der offiziellen Seite der Bundesagentur für Arbeit.
Perspektiven öffnen: Weitere Schritte für das BOZ Osnabrück Berufsorientierung
Aktuell laufen noch Renovierungsarbeiten am Standort Mühleneschweg 5, die bis spätestens Herbst 2026 abgeschlossen sein sollen. Danach wird das Berufsorientierungszentrum für Jugendliche, Schulen und Unternehmen geöffnet. Die Betreiber streben an, neben weiteren Mitgliedern auch kontinuierlich neue Formate für praxisnahe Berufsorientierung zu entwickeln.
Das BOZ Osnabrück dient als innovative Plattform aus der regionalen Wirtschaft für die Wirtschaft. Projektmanager Andreas Meiners koordiniert die Aktivitäten und steht als Kontaktperson zur Verfügung. So soll in den kommenden Jahren die Fachkräftesicherung in Osnabrück dauerhaft gestärkt werden.
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