Münster. Am 10. März wurde am Industrieweg ein Blindgänger entdeckt und erfolgreich entschärft. Die Blindgänger Entschärfung Münster führte zu Sperrungen und Evakuierungen im betroffenen Gebiet.
Blindgänger erfolgreich entschärft
Fund und erste Maßnahmen
Während Bauarbeiten am Industrieweg in Münster stieß ein Bagger auf eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Zunächst wurde angenommen, dass es sich um eine 250 Kilogramm schwere Bombe handelt. Aufgrund dessen sperrte die Feuerwehr die Umgehungsstraße B 51 sowie die Bahnstrecken südlich des Hauptbahnhofs und begann mit einer Evakuierung im Umkreis von 150 Metern.
Anpassungen nach Überprüfung
Nach genauerer Untersuchung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst stellte sich heraus, dass es sich um eine 50 Kilogramm schwere Fliegerbombe handelt. Daraufhin wurde der Evakuierungsradius auf 100 Meter verkleinert und die Sperrungen der B 51 aufgehoben. Die Räumung des Gebiets war bereits vollständig abgeschlossen.
Entschärfung und Aufhebung der Sperrungen
Die Entschärfung der Bombe erfolgte am Nachmittag des 10. März. Gegen 17.10 Uhr berichtete die Feuerwehr Münster, dass die Bombe erfolgreich entschärft wurde. Im Anschluss konnten alle Sperrungen, inklusive der Bahnstrecken, aufgehoben werden.
„Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Industrieweg eine 50 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft“, sagte die Feuerwehr Münster.
Informationen und Unterstützung für Betroffene
Während der Maßnahmen stellte die Stadt Münster eine Betreuungsstelle im Höfflingerweg 1 bereit. Bürgerinnen und Bürger wurden fortlaufend über die gesamte Aktion informiert, unter anderem über die Webseite der Stadt Münster sowie die Warn-App „NINA“. Für Fragen stand die Stadtverwaltung telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.
- Evakuierungsradius: ursprünglich 150 Meter, später 100 Meter
- Fliegerbombe: 50 Kilogramm, aus dem Zweiten Weltkrieg
- Sperrungen: B 51 (Umgehungsstraße), Bahnstrecken südlich Hauptbahnhof
- Betreuungsstelle: Höfflingerweg 1
Für weitere Informationen zu Kampfmittelräumungen in der Region besuchen Sie die Webseite von regionalupdate.de oder die offiziellen Hinweise des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV).
Weitere Entwicklungen nach der Blindgänger Entschärfung Münster
Die Stadt Münster überprüft und sichert weiterhin die betroffenen Gebiete. Bauarbeiten werden nach der Freigabe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst wieder aufgenommen. Die Bürgerinnen und Bürger werden auch zukünftig über mögliche Funde und Maßnahmen umfassend informiert.
Die Stadtverwaltung empfiehlt, Warnhinweise der offiziellen Kanäle zu beachten und bei Unsicherheiten die Behörden zu kontaktieren.

