Umfrage zeigt sinkende Kauflaune wegen hoher Preise

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Nürnberg. Angesichts weiter hoher Preise Kauflaune in Deutschland gedämpft. Laut einer aktuellen Studie von TeamBank planen 69 Prozent der Bundesbürger, ihre Ausgaben zu kürzen oder ganz darauf zu verzichten.

Kauflaune stagniert: Wie die hohen Preise das Konsumverhalten beeinflussen

Die Erhebung des TeamBank-Liquiditätsbarometers 2025 zeigt, dass trotz einer Abkühlung der Inflation viele Haushalte finanziell belastet bleiben. Besonders deutlich spüren 59 Prozent der Befragten die Belastung durch gestiegene Lebensmittelpreise. Zudem ist bei rund einem Drittel der Haushalte mit einem Netto-Einkommen unter 2000 Euro das frei verfügbare Budget im vergangenen Jahr geschrumpft. Besonders ältere Menschen ab 50 Jahren geben an, sich weniger leisten zu können.

Konkrete Einsparpläne im Alltag

Wenn Bundesbürger 100 Euro monatlich einsparen müssten, stünden Restaurantbesuche, Kleidung und Urlaubsreisen ganz oben auf der Liste. Dennoch möchten viele Verbraucher nicht vollständig auf diese Konsumausgaben verzichten. Drei Viertel wollen ihren Restaurantbesuch einschränken, aber nicht komplett darauf verzichten, ebenso zwei Drittel bei Urlaubsreisen.

„Die finanzielle Resilienz vieler Menschen ist spürbar geschwächt. Wir beobachten, dass Konsumentscheidungen heute mit deutlich mehr Zurückhaltung getroffen werden als früher“, sagte Christian Polenz, Vorstandsvorsitzender der TeamBank.

Junge Menschen und regionale Unterschiede

Die Studie verdeutlicht auch Unterschiede zwischen Altersgruppen und Regionen. So planen 70 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, Geld für Anschaffungen anzusparen, während sie Urlaube, Hobbys und Kultur weiterhin im Budget berücksichtigen. In Hamburg und Berlin zeigt sich eine überdurchschnittliche Ausgabefreude – hier planen Konsumenten auch für die kommenden zwölf Monate Budget für den Konsum ein.

  • 69 Prozent wollen Ausgaben reduzieren
  • 59 Prozent spüren gestiegene Lebensmittelpreise besonders
  • 30 Prozent verzeichnen ein geschrumpftes frei verfügbares Budget

Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Perspektiven und praktische Auswirkungen der Kaufzurückhaltung

Die Ergebnisse des TeamBank-Liquiditätsbarometers spiegeln auch in Nürnberg und Umgebung wider, wie Haushalte auf die hohen Preise reagieren. Viele Verbraucher achten verstärkt auf ihr frei verfügbares Einkommen und treffen bewusste Konsumentscheidungen. Für den regionalen Handel bedeutet dies potenzielle Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen Gastronomie, Mode und Freizeit. Bürgerinnen und Bürger sind gehalten, ihre Ausgaben sorgfältig zu planen, was auch lokale Dienstleister und Anbieter betrifft.

Die TeamBank und andere Finanzinstitutionen beobachten den Trend aufmerksam. Weiterhin sind Anpassungen in den Angeboten zu erwarten, die auf flexiblere Finanzierungslösungen abzielen. Für Verbraucher bleibt es ratsam, aktuelle Informationen zu ihrem Budget im Blick zu behalten. Mehr Details zur finanziellen Situation und zur Entwicklung der Kauflaune bietet die TeamBank-Webseite. Hintergrundinformationen zum Inflationstrend und Energiepreisentwicklung finden sich auch auf der offiziellen Seite der Bundesbank.

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