Arbeitsmarkt im Februar 2026: Zahl der Erwerbstätigen sinkt weiter leicht

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Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt im Februar 2026 eine Fortsetzung des negativen Trends der vergangenen Monate. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilt, waren im Februar rund 45,5 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Damit hält der schleichende Rückgang der Beschäftigtenzahlen, der bereits im Frühjahr 2025 einsetzte, weiter an.

Saisonbereinigter Rückgang setzt sich fort

Im Vergleich zum Vormonat Januar 2026 sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um etwa 10.000 Personen (0,0 %). Damit liegt der Rückgang leicht unter dem Durchschnitt der vergangenen Monate: Im Zeitraum von Mai 2025 bis Januar 2026 war die Zahl der Erwerbstätigen monatlich im Schnitt um 12.000 Personen gefallen.

Auch ohne Saisonbereinigung blieb die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vormonat nahezu unverändert (0,0 %), was für einen Februar untypisch ist, da in diesem Monat normalerweise eine leichte Frühjahrsbelebung einsetzt.

Deutliches Minus im Vorjahresvergleich

Besonders deutlich wird die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat: Im Februar 2026 gab es 0,2 % weniger Erwerbstätige als noch im Februar 2025. Dieser Rückgang verdeutlicht die konjunkturellen Herausforderungen und den demografischen Wandel, die den deutschen Arbeitsmarkt zunehmend unter Druck setzen.

Während die Erwerbstätigkeit über Jahre hinweg fast stetig gewachsen war, markiert die aktuelle Phase eine Zäsur. Experten sehen in der Kombination aus wirtschaftlicher Stagnation und dem Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Berufsleben („Babyboomer“) die Hauptgründe für diese Entwicklung.

Wichtige Daten auf einen Blick (Februar 2026):

  • Erwerbstätige insgesamt: ca. 45,5 Millionen
  • Veränderung zum Vormonat (saisonbereinigt): -10.000 Personen (-0,0 %)
  • Veränderung zum Vorjahresmonat: -0,2 %

Die vollständigen Daten und detaillierte Analysen zu den verschiedenen Wirtschaftsbereichen stellt das Statistische Bundesamt unter www.destatis.de zur Verfügung.

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