Philippi unterstützt Protest gegen Honorarsenkungen

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In Hannover protestieren Psychotherapeuten gegen geplante Honorarsenkungen. Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi zeigt sich solidarisch und fordert vom Bund ein Umdenken.

Protestaktion in Hannover

Heute haben Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Hannover gegen die angekündigten Honorarsenkungen protestiert. Diese Maßnahme sieht eine Reduzierung der Honorare um 4,5 Prozent vor und stößt auf scharfen Widerstand im Gesundheitswesen. Minister Dr. Andreas Philippi hat bereits in den letzten Wochen seine Unterstützung für die Betroffenen zum Ausdruck gebracht und fordert eine Überprüfung des Beschlusses durch das Bundesgesundheitsministerium.

Folgen der Kürzungen

Philippi äußerte sich besorgt über die möglichen negativen Auswirkungen der Kürzungen. „Es ist ein fatales Signal für das gesamte Gesundheitswesen“, betont er. Er verweist auf die steigende Nachfrage nach psychotherapeutischen Behandlungen und die bereits langen Wartezeiten für Patientinnen und Patienten. Mit den Honorarsenkungen drohe eine weitere Verschärfung der Situation, die vor allem gesetzlich Versicherte betreffen würde. Diese könnten in der Folge noch länger auf einen Therapieplatz warten müssen, was gravierende Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit haben könnte.

Forderung an den Bund

Niedersachsen hat das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, die Honorarkürzungen umgehend zu überprüfen und abzulehnen. „Wir benötigen dringend eine verlässliche psychotherapeutische Versorgung“, mahnt Philippi. Eine Absage an die geplanten Kürzungen wäre nicht nur ein wichtiges Zeichen für die Therapeuten, sondern auch für die gesamte Bevölkerung, die auf eine angemessene psychische Gesundheitsversorgung angewiesen ist. Insbesondere Frauen, die oft unter Mehrfachbelastungen in Familie und Beruf leiden, müssten vor diesen Kürzungen geschützt werden, so der Minister abschließend.

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