Immobilienpreise steigen 2026 um 2,2 Prozent

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Im ersten Quartal 2026 sind die Immobilienpreise in Deutschland um 2,2 % gestiegen. Laut dem Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) war der Anstieg bei Wohnimmobilien höher als bei Büro- und Einzelhandelsimmobilien.

Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Die Immobilienpreise in Deutschland haben sich zu Beginn des Jahres 2026 erfreulich entwickelt und sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % gestiegen. Besonders Wohnimmobilien legen mit einem Anstieg von 2,3 % zu, was den bisherigen Aufwärtstrend bestätigt. Büro- und Einzelhandelsimmobilien hingegen verzeichnen moderate Zuwächse von 1,9 % und 1,5 %. Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp, betont, dass die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf den Immobilienmarkt derzeit noch nicht spürbar sind.

Neue Index-Methodik der Immobilienpreiserhebung

Erstmals fließen die Ergebnisse in eine angepasste Methodik ein, die seit 2020 von der Deutschen Bundesbank und vdpResearch entwickelt wurde. Diese neue Methodik basiert auf einer umfassenden Datenbank, die Verkaufsdaten von über 700 Banken berücksichtigt. So kann der neue Gewerbeimmobilienpreisindex die Schwankungen in den Märkten präzise abbilden. Für den ersten Quartal 2026 zeigt dieser Index einen Anstieg von 2,1 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum für Gewerbeimmobilien.

Marktentwicklung bei Mietwohnungen und Büroobjekten

Die Preise für selbst genutztes Wohneigentum stiegen um 2,5 %, während Mehrfamilienhäuser nur um 2,2 % zulegten. Auch der Anstieg der Neuvertragsmieten zeigt eine moderate Entwicklung, mit einem Anstieg von 3,0 % im Zeitraum von Januar bis März 2026. In den Top 7-Städten ergibt sich ein durchschnittliches Preiswachstum von 3,6 %, wobei Hamburg mit +4,9 % an der Spitze steht. Die Renditen für Büroimmobilien stiegen im Vergleich um 0,8 %, während die Einzelhandelsimmobilien stagnieren. Trotz der positiven Entwicklung auf dem Immobilienmarkt bleibt die Situation in den Metropolen angespannt; die Knappheit an Wohnraum setzt Preise und Mieten weiterhin unter Druck. Tolckmitt appelliert an die Politik, reformorientierte Maßnahmen zur Wohnungsmarktbelebung konsequent umzusetzen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

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