KI-Nutzung: Der Graben zwischen Unternehmen wächst

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Eine aktuelle TÜV-Studie belegt, dass Unternehmen, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, signifikante Effizienzgewinne verzeichnen. Der Bedarf an Weiterbildung zur Kompetenzerweiterung ist jedoch bei vielen Betrieben hoch.

Digitaler Graben zwischen KI-nutzenden und Nicht-nutzenden Unternehmen

In der Wirtschaft zeichnet sich ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Unternehmen ab, die Künstliche Intelligenz (KI) bereits integriert haben, und solchen, die dies noch nicht tun. Laut der „TÜV Weiterbildungsstudie 2026“ gaben 54 Prozent der KI-nutzenden Unternehmen an, dass ihre Produktivität durch diese Technologie stark gesteigert werden konnte, während dies bei nicht-nutzenden Unternehmen nur 14 Prozent waren. Über alle befragten Unternehmen hinweg berichten lediglich 36 Prozent von Effizienzgewinnen.

Hoher Weiterbildungsbedarf in der Unternehmenslandschaft

Die Studie zeigt auch, dass fast die Hälfte (50 Prozent) der Unternehmen einen hohen oder sehr hohen Weiterbildungsbedarf im Bereich KI ausmacht. Besonders ausgeprägt ist dieser Bedarf in Firmen, die bereits KI nutzen, sowie in großen Unternehmen mit über 250 Mitarbeitenden. Während 72 Prozent ein anwendungsorientiertes KI-Wissen als wichtigstes Schulungsziel nennen, streben 67 Prozent ein grundlegendes Verständnis der Technologie an.

Forderung nach mehr Unterstützung für den Mittelstand

Der TÜV-Verband sieht die Notwendigkeit einer breit angelegten Qualifizierungsoffensive in der deutschen Wirtschaft. Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, betont, dass die bestehenden Förderangebote für Weiterbildung deutlich vereinfacht und praxisnäher gestaltet werden müssen. Insbesondere soll der Mittelstand gezielt unterstützt werden, um die bestehende Qualifizierungslücke zu schließen. „Die Investitionen in Weiterbildung und Kompetenzen sind unverzichtbar für den nachhaltigen Einsatz von KI in Unternehmen“, erklärt Bühler.

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