Es ist ein besonderes Jubiläum für alle Fans des bayerischen Dorflebens und skurriler Kriminalfälle. Franz Eberhofer kehrt zum zehnten Mal auf die Kinoleinwand zurück. Der neueste Teil der beliebten Reihe nach den Bestsellern von Rita Falk trägt den vielversprechenden Titel Steckerlfischfiasko. Während der offizielle Filmstart für den Spätsommer geplant ist, gibt es für die treue Fangemeinde schon heute eine wichtige Nachricht: Der Ticket-Vorverkauf beginnt am Donnerstag, den 14. Mai 2026. Wer sichergehen möchte, bei den ersten Vorstellungen in Niederkaltenkirchen – oder zumindest im heimischen Kino – dabei zu sein, sollte sich diesen Termin rot im Kalender markieren.
Die Vorfreude ist riesig, denn die Eberhofer-Filme sind längst Kult. Sie verbinden trockenen bayerischen Humor mit bodenständigen Charakteren und Fällen, die oft im Chaos enden. Auch im zehnten Teil bleibt sich die Reihe treu, bringt aber gleichzeitig frischen Wind in den vertrauten Eberhofer-Hof. Die Karten für die begehrten Plätze im Kinosaal können ab dem Stichtag ganz bequem über die Webseiten der lokalen Lichtspielhäuser oder direkt am Kinoschalter erworben werden. Es empfiehlt sich, schnell zu sein, da die Jubiläumsfolge erfahrungsgemäß einen großen Ansturm auslösen wird.
Chaos in Niederkaltenkirchen: Zwischen Neubau, Wahlkampf und einer Kur
Was erwartet die Zuschauer in diesem neuen Abenteuer? Wer denkt, dass es im beschaulichen Niederkaltenkirchen jemals ruhig zugeht, der kennt Franz Eberhofer schlecht. Die Ausgangslage im „Steckerlfischfiasko“ verspricht jede Menge Trubel an allen Fronten. Franz findet sich plötzlich in einem Neubau wieder, was für den eher traditionell eingestellten Dorfsheriff an sich schon eine Herausforderung darstellt. Sein treuer Begleiter Rudi Birkenberger hingegen hat es sich im alten Saustall gemütlich gemacht – eine Wohnsituation, die sicher für den einen oder anderen Lacher sorgen wird.
Besonders spannend wird es bei Susi. Die langjährige Frau an Franz’ Seite strebt nach Höherem und schielt auf das Amt des Bürgermeisters. Dieser politische Ehrgeiz wirbelt das Privatleben der beiden ordentlich durcheinander. Als wäre das nicht genug, bricht eine tragende Säule des Hofes weg: Die Oma geht auf Kur. Für Franz und den Rest der Familie ist das ein kleiner Weltuntergang, denn ohne die kulinarische und organisatorische Leitung der Oma droht der Alltag im Chaos zu versinken. Rettung naht in Form der neuen Haushaltshilfe Julika. Während Papa Eberhofer und Leopold von der neuen Unterstützung hellauf begeistert sind, muss Franz einen kühlen Kopf bewahren. Er jongliert zwischen dem Wahlkampf seiner Susi und den neuen, teils anstrengenden Hobbys seines Sohnes Paul. In dieser angespannten Gemengelage kommt ein neuer Mordfall fast wie eine willkommene Abwechslung für den Polizisten daher.
Ein toter Fischkönig und eine bayerische Fehde auf dem Golfplatz
Der eigentliche Kriminalfall nimmt seinen Lauf, als der örtliche „Steckerlfischkönig“ leblos auf dem neu gebauten Golfplatz aufgefunden wird. Für Franz Eberhofer ist klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu. Gemeinsam mit seinem Kumpel Rudi Birkenberger nimmt er die Ermittlungen auf. Schnell wird deutlich, dass der Tote nicht einfach nur Pech hatte, sondern Opfer einer tief sitzenden Feindschaft wurde. Die beiden Ermittler geraten mitten in eine ausgewachsene Familienfehde zwischen zwei rivalisierenden Volksfestclans.
Man kann sich das Szenario fast wie eine bayerische Version von „Romeo und Julia“ vorstellen – nur eben mit Lederhosen, Steckerlfisch und deutlich mehr Granteln. Die Ermittlungen führen Franz und Rudi tief in die Welt der Schausteller und Volksfestbetreiber, wo Ehre, Tradition und wirtschaftliche Interessen aufeinanderprallen. Dabei zeigt sich wieder einmal das bewährte Erfolgsrezept der Reihe: Die Mischung aus einem soliden Krimi-Plot und den liebevoll gezeichneten Reibereien der Dorfbewohner. Regisseur Ed Herzog und Drehbuchautor Stefan Betz haben auch dieses Mal darauf geachtet, dass die Chemie zwischen den Hauptdarstellern Sebastian Bezzel und Simon Schwarz perfekt harmoniert.
Neben dem bewährten Duo sind auch viele andere bekannte Gesichter wieder mit von der Partie. Lisa Maria Potthoff als Susi, Enzi Fuchs als Oma und Eisi Gulp als kiffender Papa sorgen für die gewohnte Wohlfühlatmosphäre. Ergänzt wird das Ensemble durch neue Charaktere wie Julika, gespielt von Lara Mandoki, die frische Impulse in das Gefüge bringt. Hinter den Kulissen sorgt die bewährte Produktion von Constantin Film in Zusammenarbeit mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk für die gewohnt hohe Qualität, die die Reihe seit Jahren auszeichnet. Wer wissen will, wie das „Steckerlfischfiasko“ ausgeht und ob Susi tatsächlich den Bürgermeistersessel erobert, sollte sich ab dem 13. August 2026 im Kino einfinden.

