Bundessieger von Jugend forscht 2026 in Herzogenaurach

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Beim 61. Bundesfinale von „Jugend forscht“ wurden die besten MINT-Talente ausgezeichnet. In Herzogenaurach zeichnete die Bundesbildungsministerin Karin Prien die Siegerinnen und Sieger vor über 1.000 Gästen aus.

Feierliche Siegerehrung in Herzogenaurach

Im Rahmen des 61. Bundesfinales von „Jugend forscht“ wurden die herausragendsten MINT-Talente aus ganz Deutschland in Herzogenaurach geehrt. Über 1.000 Gäste, darunter namhafte Politiker und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, verfolgten die Preisverleihung, bei der die Bundesministerin für Bildung, Karin Prien, die Bundessiegerin und Bundessieger in verschiedenen Kategorien auszeichnete.

Preisträger und innovative Projekte

Zu den herausragenden Preisträgern zählen Viyona und Aarav Singh aus Kalifornien, die den Preis des Bundespräsidenten für ihre Arbeit zur Vorhersage seltener Proteinvarianten erhielten. Tim Kammel aus Nordrhein-Westfalen wurde für seine Untersuchung der Physik von Sanduhren belohnt und erhielt den Preis des Bundeskanzlers. Julian Scharnowski aus Baden-Württemberg konnte mit seiner kostengünstigen Vakuumpinzette überzeugen und wurde mit dem Preis der Bundesbildungsministerin ausgezeichnet.

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Bundessieger im Bereich Biologie, Jamila-Cate Tran aus Niedersachsen, die eine statistische Studie über die Wirkung von SGLT-2-Hemmern bei Nierentransplantierten durchführte. Zudem siegte Götz Anft aus Niedersachsen im Fachgebiet Arbeitswelt mit seiner Studie über 3D-Druck-Filamente.

Technologische Innovationen und Zukunftsorientierung

Die Sieger im Bereich Technik, Stefan Weiß, konstruierte einen tragbaren Multifunktions-Kalibrator, der die präzise Prüfung von Messinstrumenten ermöglicht. Diese innovativen Projekte zeigen, wie viel Potenzial in den jungen Wissenschaftlern steckt und welche relevanten Fragen sie an die moderne Technik und Naturwissenschaften richten.

Die Preisverleihung wurde darüber hinaus von der Bekanntgabe des Preises „Jugend forscht Schule 2026“ begleitet, der an das Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach für hervorragende MINT-Förderung ging. Die Veranstaltung steht exemplarisch für die wertvolle Förderung junger Talente im MINT-Bereich in Deutschland.

Weitere Informationen zu den Preisträgern und Projekten sind unter www.jugend-forscht.de verfügbar.

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