Das Klimaschutz-Team der Stadt Cloppenburg ist wieder vollständig besetzt. Vanessa Witt, Dominik Drewes und Martin Leistner koordinieren die städtischen Projekte in den Bereichen Energie, Mobilität, Klimaanpassung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. Ansprechbar ist das Team über cloppenburg.de/klimaschutz.
Wer welches Thema bearbeitet
Vanessa Witt ist seit dem 1. Juli 2026 als Klimaschutzmanagerin in Cloppenburg. Sie hat Nachhaltigkeitsökonomik studiert und war drei Jahre in derselben Funktion bei der Stadt Bassum tätig. Ihre Schwerpunkte sind Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Kampagnen, etwa das Stadtradeln und die Energieberatung.
Dominik Drewes arbeitet seit Dezember 2025 für die Stadt, zuvor war er für die Energieregion Hümmling und die Samtgemeinde Werlte im Klimaschutz tätig. Er setzt Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept und dem kommunalen Wärmeplan um: integrierte Quartierskonzepte, Machbarkeitsstudien für mögliche Wärmenetze und Projekte zur nachhaltigen Landwirtschaft.
Martin Leistner verantwortet die CO₂-Bilanzierung der Stadt, betreut das kommunale Förderprogramm und organisiert Bildungsangebote für Kinder, Erwachsene und die Verwaltung. Er ist Kfz-Meister und gelernter Zweiradmechaniker mit einer Fortbildung im Klima- und Umweltschutzmanagement und unter anderem beim Cloppenburger Putztag im Einsatz.
Ziel: treibhausgasneutral bis 2040
Cloppenburg will bis 2040 treibhausgasneutral werden. In den Blick nimmt die Stadt dabei Privathaushalte, Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft — und die eigene Verwaltung, etwa über Energieeffizienz und erneuerbare Energien in städtischen Liegenschaften. Auf der aktuellen Agenda stehen die Energieberatungskampagne „Mein Zuhause Zukunftsfit“, Maßnahmen aus der kommunalen Wärmeplanung, Mitmach-Kampagnen zu Konsum und Ernährung sowie Workshops mit Kindern und Jugendlichen.
Soestepark als Beispielprojekt
Konkret wird das am geplanten Soestepark an der Bürgermeister-Heukamp-Straße: Der Flusslauf wird renaturiert, die bisherige Parkplatzfläche entsiegelt. Regenwasser kann dann vor Ort versickern, was den Hochwasserschutz verbessert, und am Ufer entsteht eine begrünte Fläche, die als Kühlzone in der Innenstadt wirken soll.
Ideen aus der Stadtgesellschaft
Das Team bittet Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Akteure ausdrücklich um eigene Vorschläge und Initiativen. Fragen und Ideen nimmt es direkt entgegen.

