Vier Tage Rummel auf dem Marktplatz an der Eschstraße: Der Mariä-Geburts-Markt in Cloppenburg läuft von Freitag, 11., bis Montag, 14. September 2026. Rund 40 Fahrgeschäfte und Karussells stehen bereit, am Sonntagnachmittag öffnen zusätzlich die Geschäfte in der Innenstadt.
Die Öffnungszeiten
Freitag: 15 bis 23 Uhr
Samstag: 10 bis 24 Uhr
Sonntag: 13 bis 22 Uhr
Montag: 14 bis 22 Uhr
Drei Fahrgeschäfte sind neu
Premiere in Cloppenburg feiern das Rund- und Hochfahrgeschäft „Take Off“ und „Mad Max“, das zunächst schaukelt und dann kopfüber geht. Der Riesen-Propeller „Punk Flasher“ war bereits beim Junimarkt dabei. Dazu kommen die Klassiker: Autoscooter, Musik-Express, mehrere Kinderkarussells und ein großes Laufgeschäft.

Freitag: Eröffnung und Seniorenkaffee
Eröffnet wird der Markt am Freitag um 15 Uhr, dazu gibt es eine Verlosung in Kooperation mit der OM-Medien-Gruppe. Um 15.30 Uhr lädt die Stadt zum Seniorenkaffee in die Nebenhalle der Münsterlandhalle – für Bürgerinnen und Bürger ab 60, ohne Anmeldung.
Samstag: Hobbymarkt am Vormittag
Auf dem hinteren Teil des Marktplatzes findet von 8 bis 14 Uhr der monatliche Hobbymarkt mit Trödel und Selbstgemachtem statt.
Sonntag: Kinder-Flohmarkt und verkaufsoffene Innenstadt
Ab 13 Uhr startet auf der gesperrten Eschstraße der Kinder-Flohmarkt. Zwischen Pater-Delp-Straße und Fortmannsweg dürfen ausschließlich schulpflichtige Kinder verkaufen – Spielsachen, Bücher, Selbstgebasteltes. Erwachsene Händler und allgemeiner Trödel sind ausgeschlossen, die Stadtverwaltung kontrolliert das.
Parallel läuft von 13 bis 17 Uhr der Familiennachmittag des Familienbüros in der Nebenhalle der Münsterlandhalle mit kostenlosem Programm für Kinder. Die Innenstadt-Geschäfte haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Montag: zwei fahren zum Preis von einem
Zum Abschluss gilt am Montag wieder die „2 für 1“-Aktion. Das Gutscheinheft steht unter www.cloppenburg.de/marymarkt zum Download bereit.
Woher der Markt kommt
Der Mariä-Geburts-Markt findet traditionell rund um das katholische Fest Mariä Geburt am 8. September statt. Belegt ist, dass Cloppenburg die Marktprivilegien zwischen 1475 und 1535 erwarb; 1668 verlieh Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen der Stadt das Recht auf zwei Jahrmärkte. Ob der heutige Markt aus dem damaligen Herbstmarkt hervorging oder sich aus den mittelalterlichen Prozessionen zum Wallfahrtsort Bethen entwickelte, ist unter Historikern nicht abschließend geklärt.

