Dr. med. Martin Geiger leitet künftig die Abteilung für Krankenhaushygiene der Schwester-Euthymia-Stiftung. Er übernimmt die Aufgabe von Matthias Rabba, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Rabba bleibt der Abteilung im Bereich rationale Antiinfektiva- und Antibiotikatherapie erhalten.
Geiger ist Facharzt für Anästhesiologie mit der Schwerpunktbezeichnung spezielle anästhesiologische Intensivmedizin und der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Außerdem ist er Diplomate of the European Society of Anaesthesiology and Intensive Care (DESA).
Zuständig für vier Häuser
Zur Schwester-Euthymia-Stiftung mit Sitz in Vechta gehören vier Krankenhäuser: das St. Josefs-Hospital Cloppenburg, das Krankenhaus St. Elisabeth in Damme, das St. Franziskus-Hospital Lohne und das St. Marienhospital Vechta. An allen Standorten arbeitet nach Angaben der Stiftung qualifiziertes Hygienefachpersonal, das sich untereinander abstimmt.
Was das Hygieneteam macht
Aufgabe der Abteilung ist der Schutz der Patientinnen und Patienten vor Infektionen im Krankenhaus. Dazu arbeitet das Team mit hygienebeauftragten Ärztinnen und Ärzten, mit Hygienebeauftragten in der Pflege sowie in Hauswirtschaft und Funktionsbereichen zusammen und stimmt sich eng mit den betreuenden mikrobiologischen Laboren ab. Beraten werden auch die Beschäftigten der Häuser in allen Hygienefragen.
Patientinnen und Patienten können sich ebenfalls an das Hygieneteam wenden – etwa zu Fragen rund um ihren Aufenthalt oder zur Sanierung vor einer Operation, wenn multiresistente Erreger nachgewiesen wurden. Der Kontakt läuft über das jeweilige Krankenhaus.

