Die Stadt Münster beschäftigt so viele Menschen mit Schwerbehinderung wie nie zuvor. Die Beschäftigungsquote lag 2025 bei 7,03 Prozent – gesetzlich vorgeschrieben sind fünf Prozent. Im Jahr zuvor waren es 6,56 Prozent.
463 Beschäftigte, 31 mehr als im Vorjahr
Hinter der Quote stehen 463 Beschäftigte mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung. Das sind 31 mehr als 2024. Zum Vergleich: 2021 waren es 357 Personen. Die Stadt zählt damit zu den Arbeitgebern, die die Pflichtquote deutlich übererfüllen.
Ein Teil des Anstiegs geht auf die Altersstruktur zurück. Die Zahl der über 60-Jährigen in dieser Gruppe stieg von 124 im Jahr 2021 auf 176 im Jahr 2025 – Behinderungen treten häufig erst im späteren Berufsleben auf.
Zahl der Bewerbungen mehr als verdoppelt
Deutlich verändert hat sich auch die Bewerberseite. 2025 gingen bei der Stadt 564 Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung ein, 2021 waren es 256. Eingestellt wurden im vergangenen Jahr 42 Bewerberinnen und Bewerber.
Neue Inklusionsvereinbarung seit Juni 2025
Seit Juni 2025 gilt bei der Stadt eine neue Inklusionsvereinbarung. Zudem wurde die Beschaffung von Hilfsmitteln für den Arbeitsplatz neu organisiert, damit benötigte Ausstattung schneller zur Verfügung steht.
„Menschen mit Behinderung sollen ihre beruflichen Fähigkeiten einbringen und ihren Weg im Arbeitsleben selbstbestimmt gestalten können“, sagt Stadtrat Wolfgang Heuer.
Fragen zur Beschäftigung bei der Stadt Münster beantwortet das Amt für Kommunikation unter Telefon 0251 492-1301.

