Die Stadt Borken feiert 2026 ihr 800-jähriges Bestehen und plant dazu ein besonderes Zeitzeugnis: eine Zeitkapsel im Mauerwerk des Holkensturms. Bürgerinnen und Bürger können sich mit persönlichen Botschaften an die Zukunft an dem Projekt beteiligen.
Zeitkapsel als Erinnerung an das Jubiläumsjahr
Anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums plant die Stadt Borken ein dauerhaftes Erinnerungsstück: eine Zeitkapsel, die im Mauerwerk des historischen Holkensturms eingelassen werden soll. Darin sollen Eindrücke und Dokumente aus dem Jubiläumsjahr 2026 aufbewahrt werden – ein Zeitzeugnis, das künftigen Generationen einen Einblick in das Borken der Gegenwart geben soll.
Der Holkensturm gilt als eines der markantesten historischen Bauwerke der Stadt und bietet sich damit als würdiger Aufbewahrungsort für die Kapsel an. Mit der Einbindung des Bauwerks soll die Verbindung zwischen Stadtgeschichte und Gegenwart sichtbar gemacht werden.
Bürger können persönliche Grüße einreichen
Ein zentraler Bestandteil der Aktion sind persönliche Botschaften der Borkener Bevölkerung an die Zukunft. Seit dem 10. September 2026 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Grüße in der Tourist-Information im FARB abzugeben. Die Stadt Borken lädt damit alle Einwohnerinnen und Einwohner ein, sich aktiv an der Gestaltung des Jubiläumsprojekts zu beteiligen und ihre ganz persönliche Sicht auf das Jahr 2026 festzuhalten.
Die Aktion war ursprünglich zeitlich begrenzt, wurde nun jedoch bis zum 27. September 2026 verlängert. Interessierte haben damit noch etwas mehr Zeit, ihre Botschaften einzureichen, bevor die Zeitkapsel endgültig verschlossen und im Holkensturm eingemauert wird.
Ein Blick in die Zukunft der Stadt
Mit der Zeitkapsel schafft die Stadt Borken ein generationsübergreifendes Projekt, das die Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen begleitet. Die gesammelten Grüße und Erinnerungsstücke sollen später – möglicherweise erst in Jahrzehnten – wieder geöffnet werden und dann Aufschluss darüber geben, wie die Menschen in Borken das Jubiläumsjahr 2026 erlebt und wahrgenommen haben.
Die Stadtverwaltung sieht in der Aktion einen persönlichen und bürgernahen Baustein der Jubiläumsfeierlichkeiten, der über offizielle Veranstaltungen hinausgeht und die Bevölkerung direkt einbindet.

