Die Stadt Münster plant eine umfassende Neugestaltung der Ortsmitte von Gievenbeck. Ab dem ersten Quartal 2027 sollen Straßen, Plätze sowie die unterirdische Infrastruktur erneuert werden. Über die Details informiert die Verwaltung im November auf einer öffentlichen Veranstaltung.
Großbaustelle im Herzen von Gievenbeck
Münster nimmt sich einen der zentralen Stadtteile vor: Die Ortsmitte von Gievenbeck wird ab 2027 grundlegend umgebaut. Betroffen sind die Bereiche Rüschhausweg, Arnheimweg, Enschedeweg sowie die Von-Esmarch-Straße. Nach aktuellem Planungsstand starten die Bauarbeiten im ersten Quartal 2027 und sollen sich über rund vier Jahre hinziehen.
Im Mittelpunkt der Maßnahme stehen nicht nur optische Verbesserungen. Die Stadt will gleichzeitig die öffentlichen Plätze und den Straßenraum neu gestalten und dabei auch die Kanalisation sowie die Versorgungsleitungen unter der Erde erneuern. Diese Kombination aus oberirdischem Umbau und unterirdischer Sanierung soll verhindern, dass die Straßen in den kommenden Jahrzehnten erneut aufgerissen werden müssen.
Vorbereitungen laufen bereits
Auch wenn der eigentliche Baustart erst 2027 erfolgt, laufen die Planungen bereits jetzt auf Hochtouren. Die Verwaltung stimmt derzeit die verschiedenen Gewerke ab – von der Straßenbauplanung bis zur Leitungssanierung durch die Versorgungsunternehmen. Angesichts der Größe des Projekts und der langen Bauzeit von vier Jahren dürften Anwohner und Gewerbetreibende in der Gievenbecker Ortsmitte über einen längeren Zeitraum mit Einschränkungen rechnen müssen.
Bürger können sich im November informieren
Um Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig einzubeziehen, plant die Stadt Münster für November eine öffentliche Informationsveranstaltung. Dort sollen die konkreten Pläne vorgestellt und Fragen der Bevölkerung beantwortet werden. Weitere Details zu Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung sowie zum genauen Bauablauf will die Verwaltung in den kommenden Wochen bekannt geben.
Für die Menschen in Gievenbeck bedeutet das Projekt mittelfristig zwar Baulärm und mögliche Verkehrsbehinderungen, langfristig aber eine modernisierte Infrastruktur und ein attraktiveres Ortszentrum. Die Stadt betont, dass die Erneuerung von Kanälen und Leitungen notwendig sei, um den Stadtteil zukunftsfähig zu machen.

