Der neu gestaltete Stadtpark „An den Wiesen“ in Dülmen kommt bei den Besuchern gut an. Das berichtet Projektleiterin Annette Stadtbäumer von der Stadt Dülmen vier Wochen nach der Wiedereröffnung. Wer am Wochenende im Park sei, sehe sofort, wie gut er angenommen werde. Zwei Dinge sind noch offen: Das Drehkarussell bleibt vorerst gesperrt, und die geplante Obstwiese wird noch in diesem Jahr angelegt.
Karussell gesperrt, bis der Beton ausgehärtet ist
Am Drehkarussell ist ein Defekt aufgetreten. Der Garten- und Landschaftsbauer hat das Fundament bereits neu gegossen. Weil der Beton in den kommenden Wochen noch aushärten muss, bleibt das Gerät so lange gesperrt. Kleinere Korrekturen dieser Art seien bei Projekten dieser Größe normal, so Stadtbäumer.
Obstwiese mit Apfel, Pflaume und Kirsche noch in diesem Jahr
Der Park bekommt eine kleine Obstwiese mit Apfel-, Pflaumen- und Kirschbäumen. Ausgesucht werden die Bäume laut Stadt Anfang November in der Baumschule, gepflanzt werden sollen sie noch in diesem Jahr. Die Blumenzwiebeln in den Staudenbeeten, die zur Eröffnung noch fehlten, sind inzwischen gesetzt.
Inklusiver Spielplatz kommt besonders gut an
Besonders gut werde der neue, inklusive Spielplatz angenommen. Er war nach Angaben der Stadt allen Beteiligten besonders wichtig, deshalb gab es vor der Planung Bürgerbeteiligungen. Es seien aber nicht nur Familien im Park unterwegs, auch Spaziergänger und Anwohner hätten die Projektleiterin angesprochen. „Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Das hat man selten bei derart großen Projekten“, sagt Stadtbäumer. Nutzerzahlen erhebt die Stadt nicht.
Bauzeit von fünfeinhalb Monaten eingehalten
Die geplante Bauzeit von fünfeinhalb Monaten wurde genau eingehalten. Stadtbäumer führt das auf intensive Planung und Vorarbeit zurück. Beteiligt waren das Planungsbüro Freese Landschaftsarchitekten und die Baufirma ML Gartenplus.
Zur Eröffnung des Parks am 25. September 2026 lesen Sie auch: Stadtpark „An den Wiesen“ in Dülmen wieder offen: Spielplatz für Kinder mit und ohne Behinderung.

