Der Kreis Coesfeld hat den Kurzmessbericht zur Schallabnahmemessung der Windenergieanlagen in Senden Ottmarsbocholt erhalten. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Schallemissionen der beiden Windräder im genehmigten Rahmen liegen.
Kurzmessbericht zeigt keine Auffälligkeiten
Am 15. April 2026 erhielt der Kreis Coesfeld den Kurzmessbericht der Schallabnahmemessung für die Windenergieanlagen in Senden Ottmarsbocholt. Der Bericht weist darauf hin, dass bei den Schallemissionen der beiden Windräder keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. Damit können Anwohner beruhigt sein, dass die Anlagen im Einklang mit den Genehmigungen betrieben werden.
Abschluss der Messungen nach vorherigen Einschränkungen
Die aktuellen Messungen sind eine Folge von vorherigen Einschränkungen, die am 3. November 2025 auftraten. Damals konnten die Messungen nicht vollständig durchgeführt werden. Nun hat das Messinstitut die restlichen Messungen durchgeführt und die Ergebnisse an den Kreis Coesfeld als zuständige Immissionsschutzbehörde übermittelt. Ein ausführlicher Messbericht wird noch folgen, doch die vorliegenden Ergebnisse sind bereits vielversprechend.
Reaktionen der Anwohner und Behördenintervention
Seit der Inbetriebnahme der Windenergieanlagen im vergangenen Jahr hatten sich einige Anlieger über die Betriebsgeräusche beschwert. Diese Hinweise wurden ernst genommen und der Kreis Coesfeld hat entsprechende Maßnahmen ergriffen. Durch mehrere eigene Messungen in den Abend- und Nachtstunden konnte sich die Behörde ein Bild der Geräuschkulisse machen und alle Rückfragen der Anwohner umfassend beantworten. Die Bürger können nun darauf vertrauen, dass die Lärmwerte den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

