Wochenarbeitszeit Vollzeitbeschäftigter sinkt auf 39,9 Stunden

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Laut dem Statistischen Bundesamt haben Vollzeitbeschäftigte in Deutschland 2025 im Schnitt 39,9 Stunden pro Woche gearbeitet. Dies stellt einen Rückgang im Vergleich zu 2015 dar, als die Arbeitszeit noch bei 40,5 Stunden lag.

Vollzeit- und Teilzeitarbeit im Vergleich

Im Jahr 2025 sank die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland auf 39,9 Stunden. Dies entspricht einem Rückgang von 0,6 Stunden im Vergleich zu 2015. Im Rahmen der Erhebung durch das Statistische Bundesamt (Destatis) bleibt die wöchentliche Arbeitszeit im Vergleich zu 2024 unverändert. Im gleichen Zeitraum stieg die Arbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten auf durchschnittlich 21,3 Stunden, was einen Anstieg um 2,0 Stunden seit 2015 bedeutet.

Steigende Teilzeitquote unter Frauen und Männern

Die Teilzeitquote unter abhängig Beschäftigten erreichte 2025 einen neuen Höchststand von 31,9 %. Besonders bemerkenswert ist, dass jede zweite Frau (50,6 %) in Teilzeit arbeitet, während dies nur auf 14,3 % der Männer zutrifft. Der Anstieg der Teilzeitquote ist bei Männern seit 2015 deutlicher ausgeprägt, als Frauen. Während 2015 noch 48,0 % der Frauen Teilzeit arbeiteten, lag die Quote bei den Männern nur bei 10,6 %.

Teilzeitarbeit von Eltern und älteren Arbeitnehmern

Besonders auffällig ist die Teilzeitbeschäftigung von Müttern, die mit 66,4 % unter erwerbstätigen Müttern mit Kindern unter 18 Jahren erheblich höher liegt als bei Vätern (8,6 %). Unabhängig vom Alter der Kinder arbeiten Mütter häufiger in Teilzeit. Auch unter den über 65-Jährigen zeigt sich ein Trend zur Teilzeitarbeit: 53,4 % der erwerbstätigen 65-Jährigen arbeiteten 2025 in Teilzeit, wobei dieser Anteil mit steigendem Alter weiter zunimmt.

Die Daten unterstreichen die vielfältige Entwicklung in der Arbeitswelt und den unterschiedlichen Umgang mit Arbeitszeiten zwischen Geschlechtern sowie Altersgruppen.

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