EU-Parlament stimmt über Neue Genomische Techniken ab

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Am 17. Juni 2026 steht im Europäischen Parlament eine Entscheidung über die Regulierung Neuer Genomischer Techniken (NGT) an. 24 Verbände aus Agrar- und Ernährungswirtschaft fordern, den Kompromiss ohne Änderungen zu billigen, um die Resilienz der europäischen Landwirtschaft zu sichern.

Wachstum der europäischen Landwirtschaft sichern

Die europäische Landwirtschaft sieht sich zunehmend Herausforderungen gegenüber, die durch geopolitische Spannungen und klimatische Veränderungen bedingt sind. Um die Ernährungssicherheit langfristig zu gewährleisten, sind innovative Lösungen von äußerster Wichtigkeit. Ein novellierter Rechtsrahmen für Neue Genomische Techniken könnte eine Lösung sein, die sowohl der Resilienz als auch der Souveränität der europäischen Agrarwirtschaft dient.

Chancen durch differenzierte Regulierung

Der vorliegende Kompromiss zur Regulierung von NGT-Techniken berücksichtigt eine differenzierte Bewertung, die auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft basiert. Dies ermöglicht es den Pflanzenzüchtern in Deutschland und Europa, anpassungsfähige Pflanzensorten effizienter zu entwickeln. Die unterzeichnenden Verbände sind überzeugt, dass dieser moderne Ansatz den Werkzeugkasten der Pflanzenzüchtung substantielle erweitert.

Internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Viele Drittländer haben bereits innovationsfreundliche Regelungen für NGT implementiert, was dazu führen wird, dass NGT-Erzeugnisse zunehmend Teil des globalen Handels werden. Ein klar definierter europäischer Rechtsrahmen ist notwendig, um Rechtssicherheit zu schaffen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Mangel an regulativen Regelungen die Versorgungssicherheit bei Lebens- und Futtermitteln gefährdet.

Vor diesem Hintergrund appellieren die 24 Verbände an die Mitglieder des Europäischen Parlaments, dem Kompromiss in seiner aktuellen Form zuzustimmen. Nur durch eine einheitliche und fortschrittliche Regulierung kann die europäische Landwirtschaft künftig konkurrenzfähig und resilient bleiben.

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