Albert Stegemann MdB

KfW-Förderung: 690,7 Millionen Euro in sechs Monaten für Emsland und Grafschaft

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Die staatliche Förderbank KfW hat im ersten Halbjahr 2026 rund 690,7 Millionen Euro für Projekte im Emsland und in der Grafschaft Bentheim zugesagt. Das ist mehr, als im gesamten Jahr 2025 zusammenkam – damals waren es 656,3 Millionen Euro. In den Jahren davor lag die Summe jeweils unter 500 Millionen Euro. Die Zahlen hat die KfW dem Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann (CDU) mitgeteilt.

Der Großteil geht ins Emsland

Auf den Landkreis Emsland entfallen 567,2 Millionen Euro, verteilt auf 2.544 Förderzusagen. Davon gingen 388,6 Millionen Euro an die Mittelstandsbank und 171,5 Millionen Euro an private Kunden.

In der Grafschaft Bentheim sagte die KfW 123,5 Millionen Euro in 1.047 Zusagen zu, davon 64 Millionen Euro über die Mittelstandsbank und 58,9 Millionen Euro an private Kunden.

Ein Programm dominiert

Auffällig ist, wie stark ein einzelnes Programm das Bild prägt: Über „Erneuerbare Energien Standard“ flossen allein 352 Millionen Euro ins Emsland und 55,3 Millionen Euro in die Grafschaft. Zusammen sind das rund 407 Millionen Euro – also fast 60 Prozent der gesamten Fördersumme für beide Landkreise. Gefördert werden damit Investitionen von Unternehmen in die eigene Energieversorgung.

Wie der Abgeordnete die Zahlen liest

„Die Zahlen sind ein gutes Signal für unsere Region. Sie zeigen, dass Unternehmen, Bauherren und Kommunen trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen weiter investieren“, sagt Stegemann. Zugleich mahnt er Zurückhaltung an: „Staatliche Förderung muss gezielt dort unterstützen, wo sie zusätzliche Investitionen ermöglicht – und kann private Initiative nicht ersetzen.“

Die KfW gehört dem Bund und den Ländern. Zu ihren Aufgaben zählen die Mittelstandsförderung, Investitionskredite für kleine und mittlere Unternehmen, die Finanzierung von Infrastruktur und Wohnungsbau sowie Bildungskredite.

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